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KONZERT black & white : Heiße Gospelrhythmen mit Deborah Woodson

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

In der Borbyer Kirche fand am Mittwoch ein außergewöhnliches Gospelkonzert statt. Zu Gast war die amerikanisch-deutsche Sängerin Deborah Woodson mit ihren Gospelmates.

Eckernförde | Unter der Überschrift „Black&White Gospel“ tourt die amerikanisch-deutsche Sängerin Deborah Woodson aktuell durch ganz Deutschland. Das Besondere: Sie reist nicht mit ihren Gospelmates und Instrumentalisten allein, sondern sie sucht Städte auf, in denen Gospelmusik bereits ein Zuhause hat. So war für sie Eckernförde mit seinem Borbyer Gospelchor und den Soulteens der richtige Anlaufpunkt.
Gemeinsam mit den hier beheimateten Gospelsingers und Jazzern füllte Deborah Woodson am Mittwoch die Borbyer Kirche bis zum letzten Sitzplatz. Man durfte gespannt sein.

Zunächst stellte die Gospelsängerin sich und ihr Lieblingslied vor. Mit ihrer Stimme, die sechs Oktaven umfasst, schmetterte und schmeichelte sie ein „Amazing Grace“, wie man es zuvor sicher noch nicht hörte. Ohne Mikro war ihre Stimme so voluminös, so kraftvoll, das hätte sicher die Mauern von Jericho zum Wanken gebracht. Die Borbyer Kirche jedoch hielt stand – auch wenn sie in den folgenden zwei Stunden sicher bis in die Grundfesten erschüttert wurde. Eine gemeinsame Gruppe aus Borbyer Gospelsingers („BoGo“) und Soulteens eröffnete mit Chorleiter Heiko Henrich den unvergesslichen Abend, alle in Weiß, alle in Bewegung. Noch ganz junge Solistinnen, wie Vanessa und Emma, überraschten mit Selbstbewusstsein und großem Ausdruck, großer Stimme – da staunte später selbst der Star des Abends, was da für ein großartiger Nachwuchs in Eckernförde heranwächst. Auch die Stoker Jazz Band war vertreten, Wolfram Müller als Gesangssolist, die übrigen mit ihren Instrumenten. Nach dem borby-eigenen Vorpramm fegte Deborah mit ihrer bombastischen Kraft, ihrer Stimme, ihrer raumgreifenden Präsentation alle Sorgen, Ängste, Bedenken weg: Gott ist der Herr, halleluja! Gospels neu und traditionell packten einen, Deborahs Gospelmates in roten Gewändern heizten zusätzlich ein: Mit den Jazzern und den Borbyer Sängern wurde die Atmosphäre immer heißer, alle waren angezündet, und Deborah hatte ein leichtes Spiel. „Thank you, Lord!“ schmetterte sie und animierte zum Aufstehen, Mitklatschen, Mitsingen – da machten alle begeistert mit und trugen bei zu einem hochemotionalen Gesamterlebnis. „Oh happy day!“


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erstellt am 31.Mär.2017 | 06:23 Uhr

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