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Eckernförder Zeitung

08. Dezember 2016 | 12:59 Uhr

Neue Serie mit der Heimatgemeinschaft : Heimatforscher fragen Zeitungsleser

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Heimatgemeinschaft Eckernförde und die Eckernförder Zeitung starten eine neue Serie über ungeklärte historische Zusammenhänge. Die Leser werden um Mithilfe bei der Aufklärung gebeten.

Eckernförde | Bei ihrer kulturhistorischen Forschungsarbeit stoßen Bürger aus Eckernförde und dem Altkreis Eckernförde immer wieder auf historische Bauten, auf Denkmäler und Bilder, die sie nicht deuten können. Die Eckernförder Zeitung druckt in einer unregelmäßig erscheinenden Serie Fotos von solchen Objekten ab, die die Heimatgemeinschaft Eckernförde und deren Arbeitsgemeinschaft Foto-Dokumentation aus ihrem Bestand herausgefiltert haben. Die Leserinnen und Leser werden gebeten, bei der weiterer Recherche über bestimmte Hintergründe und Details unterstützend tätig zu werden: Wer etwas zu Ursprung, Inhalt, Alter, ehemaligen Standort und anderen Aspekten der abgebildeten Motive beitragen kann, wird gebeten, diese Informationen der Heimatgemeinschaft (Barbara Schäfersküpper Telefon 04351/85427 oder 04351/907366) mitzuteilen.


Das Motiv der Ritterburg


Unter dem Titel „Heimatforscher suchen Antwort“ kann die Suche mit dem heutigen Serienstart beginnen. Die Frage Nr. 1 lautet: „Welches Motiv schmückte die Ritterburg?“

Die „Ritterburg“ in der Kieler Straße 48 ist eines der ältesten Gebäude der Stadt. Wohl um 1530 erbaut und bewohnt von der adligen Familie Rantzau, die später nach Gut Ludwigsburg zog, erhielt das ursprünglich gotische Haus eine Renaissance-Fassade mit dem noch heute sichtbaren Treppengiebel. Nicht mehr erkennbar ist das Relief hoch im Giebel der Ritterburg – das dort abgebildete Motiv ist auf allen erhaltenen Fotos unscharf dargestellt und inhaltlich nicht mehr zu deuten.

Wer alte Fotos (oder Zeichnungen) der Ritterburg mit deutlich erkennbarem Relief besitzt, wird um eine Kontaktaufnahme gebeten.


Die alte Fischerkate


Und gleich im Anschluss die Frage Nr. 2: „Wo stand diese Fischerkate?“ Das zweite Bild dieser Reihe zeigt eine reetgedeckte Fischerkate an einem See im Umkreis von Eckernförde. Als Maler hat ein E. Piper signiert, das Entstehungsjahr des Ölbildes liegt etwa zwischen 1944 und 1947. Es ist unklar, ob das Haus existierte oder ob der Maler eine romantische Landschaft ohne eigentliches Vorbild schuf. Das Bild soll einst in der Wohnung des Tabakgeschäftes Timm in der Kieler Straße 2 gehangen haben.

Wer etwas über das dargestellte Motiv oder über den Maler weiß, wird um Weitergabe der Information gebeten.




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erstellt am 10.Mai.2016 | 06:10 Uhr

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