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Eckernförder Zeitung

06. Dezember 2016 | 09:21 Uhr

3000 Besucher : Handwerkermarkt ist und bleibt ein Besuchermagnet

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Eine breite Vielfalt zeichnete den 14. Norddeutschen Handwerkermarkt in der Eckernförder Werkstatt aus. Entsprechend groß war die Resonanz der Besucher, 3000 strömten herbei.

Eckernförde | Offenbar war bei vielen im Kalender der vergangene Sonnabend als fester Termin vermerkt, denn das würde die hohe Besucherzahl auf dem Norddeutschen Handwerkermarkt erklären. In der Zeit von 10 bis 17 Uhr strömten pausenlos Interessierte und Kauflustige zum Holm in die Räumlichkeiten der Eckernförder Werkstätten, wo das Inklusionsprojekt „Handwerkermarkt“ zum 14. Mal perfekt organisiert stattfand. Zu den Ausstellern zählten nicht nur 13 Einrichtungen der Norddeutschen Gesellschaft für Diakonie, sondern auch 41 private Kunsthandwerk-Einzelaussteller aus dem gesamten norddeutschen Raum. Viele davon sind Stammaussteller. „Wir wollen Menschen mit und ohne Behinderung zusammenbringen und den Umgang miteinander als Normalität fördern. Das gelingt uns mit dieser Veranstaltung gut, was die super Atmosphäre und die positive Resonanz der Besucher und Aussteller bestätigen“, sagte die Eckernförder Einrichtungsleiterin Anja von Keller.

Die Eckernförder Werkstätten waren mit ihren Einrichtungen Kaffeerösterei, Tischlerei, Kerzen- und Seifenwerkstätten, dem Garten- und Landschaftsbau sowie dem erfolgreichen Recyclingprodukt k-lumet vertreten – ein umweltfreundlicher Kaminanzünder, der aus Holz- und Kerzenwachsresten sowie Pappe nach einer Schweizer Entwicklung in der Eckernförder Werkstatt hergestellt wird. Gespaltene Holzreste werden mit Pappen aus Toilettenpapier- oder Küchenrollen gebündelt, erhalten einen Docht und werden in geschmolzenes Kerzenwachs getaucht. Dafür werden immer Kerzenreste und Papprollen gebraucht. Die Beschäftigen der Eckernförder Werkstätten würden sich freuen, wenn die Bürger diese Abfallprodukte nicht in die heimische Mülltonne, sondern in die vor Ort aufgestellten Sammelbehälter werfen.

Die Beschäftigten der weiteren Einrichtungen hatten an ihren Ausstellungsständen den ganzen Tag über ebenfalls bestens zu tun: Ob nun duftende Seifen oder gebundene Adventskränze, Kaffee und Kuchen im hauseigenen „Oase-Café“ oder der Losverkauf für eine Tombola, alles wurde von den zahlreichen Besuchern gern angenommen.

Birgit Schäkel und Angelika Preeß aus Eckernförde zählten zu den Gästen und waren begeistert. „Wir kommen seit dem ersten Handwerkermarkt hierher, bummeln gern durch die vielen Räume, lassen uns mit Kaffee und leckerem Kuchen verwöhnen und genießen die schöne Stimmung, ohne ein besonderes Kaufziel im Blick zu haben.“

Zu den „Wiederholungstätern“ unter den Ausstellern gehörten Mike und Horst Zachow aus Eckernförde mit ihren wetterbeständigen Holzarbeiten, die seit der Veranstaltung noch mehr Gärten zieren werden. Auch Fritz Malchus aus Kiel hatte sich wieder angemeldet, um seine kunstvollen Intarsienarbeiten anzubieten. Einer der ältesten Aussteller war mit über 80 Jahren Hartwig Rades mit seiner Fuß-Holzdrechselbank, an der er vorführte, wie meisterlich gearbeitete Kerzenständer für den Adventskranz entstehen. Wer sich nicht für Holz interessierte, konnte sich an Ständen für Keramik, Schmuck, Papierarbeiten, Ledergürtel und –taschen, Kalender, Strick- und Wollwaren oder Schokoladen erfreuen. Obst und Nüsse wurden von der Einrichtung Marienhof Rendsburg, selbstgemachte Brotaufstriche von der Einrichtung Hof Kubitzberg angeboten.

Rundum waren alle zufrieden, was sicher auch an der beispielhaften Organisation lag – bereits die Parkplatzfrage war prima gelöst, denn viele Parkplätze standen im Anfahrtsbereich gut ausgewiesen zur Verfügung und ab Bahnhof Eckernförde brachte der Werkstätten-Fahrdienst die Besucher direkt zur Veranstaltung.

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erstellt am 22.Nov.2016 | 06:14 Uhr

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