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Eckernförder Zeitung

10. Dezember 2016 | 17:38 Uhr

PREMIERE AM 9. NOVEMBER : Gruselt sich ein echter Plattdeutscher?

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Proben für das neue Stück der Plattdeutschen Theatergruppe Eckernförde „En Slott in England“ laufen auf Hochtouren. Die klassische Erbschleicherkomödie vereint junge und erfahrene Darsteller.

Mysteriöse Geschehnisse, ein Geist, der in den Schlossmauern wandelt und die Familie Holtnagel in Angst und Schrecken versetzt – in dem neuen Stück der Plattdüütsch Theotergrupp Eckernför geht es „spökerich“ zu. Willi Holtnagel (Holger Holling) hält in seiner guten Stube gerade wieder eines seiner leidenschaftlichen Plädoyers für die plattdeutsche Sprache, als seine Familie ihn unterbricht. „Wi hebbt een Slot in England arft“ – und ab diesem Zeitpunkt ändert sich das Leben von Willi, Ehefrau Erika (Ursula Tews), Tochter Silvia (Nina Willmann) und Sohn Max (Jan-Ole Hoffmann). Es geht von Eckernförde über den Ärmelkanal nach England. Tumbstone Castle heißt das große Anwesen, das Willi Holtnagel geerbt hat. Doch es gibt Widerstände – nicht jeder möchte, dass die Familie aus Schleswi-Holstein das Erbe antritt. So spielen die Notarin Mrs. Plumscrough (Barbara Schmidt) und die Haushälterin Erna Maltbeer (Margrit Thomsen) eine mehr als undurchsichtige Rolle in der Handlung.

Der Vierakter „En Slott in England“ ist eine klassische Komödie, nach den vorherigen Produktionen „Schattentieden“ und „Twee as Bonnie un Clyde“ ein „anderes Stück als sonst“, erklärt Regisseur Stephan Greve. „Es ist ein lustiges turbulentes Erbschleicherstück.“ Acht Schauspieler sorgen für ein buntes Geschehen auf der Bühne. Neben bewährten Akteuren, wie Barbara Schmidt, Margrit Thomsen, Ursula Tews und Holger Holling, sind erstmals seit sechs Jahren auch vier Nachwuchsschauspieler mit von der Partei. Nina Willmann, Jan-Ole Hoffmann, Jasmin Dechow und Christoph Schnack haben erste Erfahrungen in dem plattdeutschen Jugendprojekt „Engel, Engel“ gesammelt (wir berichteten). „Wir sind sehr froh, dass die jungen Leute da sind“, sagt der Regisseur. Aber auch die jungen Leute selbst profierten von dem Zusammenspiel mit den Älteren. „Auf diese Weise verbessern sie nicht nur ihr Spiel, sondern auch ihre plattdeutsche Sprache.“ Neben den Schauspielern aus Fleisch und Blut spielen aber auch andere Dinge eine wesentliche Rolle in dem Stück, das aus der Feder von Manfred Brümmer stammt, so die Rüstung des Ritters Sir Henry Iron und der Schlossgeist.

Ein englisches Schloss als Ort der Handlung – das erfordert Kreativität beim Kulissenbau. Für die Technik und die Ausstattung ist Lasse Thomsen zuständig, er muss die Wohnhalle des Schlosses entwerfen. Sabine Neve als Inspizientin und Dörte Hussong als Toseggersch vervollständigen das Team um Stephan Greve. Am Mittwoch, 9. November, hebt sich um 20 Uhr in der Stadthalle der Vorhang für die Premiere.

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Weitere Aufführungstermine: Freitag, 11. November, 20 Uhr; Sonntag, 13. November,

16 Uhr;

Freitag, 6. Januar, 20 Uhr; Sonnabend, 7. Januar, 15 Uhr; Sonntag, 8. Januar, 16 Uhr. Karten gibt es im Kundencenter der Eckernförder Zeitung, Kieler Straße 55, Tel. 04351/90082483, und an der Abendkasse

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erstellt am 19.Okt.2016 | 05:07 Uhr

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