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Eckernförder Zeitung

03. Dezember 2016 | 10:35 Uhr

Green Screen : Green Screen: Locker und professionell

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

US-Filmproduzent Steve Holloway lobt die Festivalstadt, das Interesse der Besucher, die Qualität der Filme und den Austausch der Experten

Eckernförde | Steve Holloway (26) ist ein amerikanischer Filmproduzent aus New York, der mit seinem neuesten und international renommierten Projekt „Antartic Edge 70° South“ im Gepäck nach Eckernförde angereist ist. Der Film war in der Kategorie „Bester Ökologie- und Wissenschaftsfilm“ nominiert.

Herr Holloway, wie ist Ihr erster Eindruck von Eckernförde?
Steve Holloway: Großartig. Es ist besonders eindrucksvoll, wenn man morgens in New York in den Flieger steigt und dann einige Stunden später von sehr freundlichen Menschen in dieser idyllischen Kleinstadt empfangen wird. Die Zuschauer scheinen auch einen besonders guten Sinn für Naturfilme zu haben. Sie sind äußerst neugierig und wissbegierig, außerdem haben sie auch die Fähigkeit, Sachverhalte kritisch zu hinterfragen.

Was haben sie sich für das Green Screen Naturfilmfestival vorgenommen?
Mich mit anderen Filmemachern auszutauschen und vor allem auch andere tolle Filme zu sehen, die alle eine bestimmte Absicht verfolgen. Green Screen behandelt die Themen Natur, Schutz und Erhaltung, und für mich ist es besonders interessant, wie verschiedene Filmemacher an diese Themen herangehen. Aber natürlich hoffe ich auch, genug Zeit zu haben die Stadt zu erkunden und viel Zeit am Strand zu verbringen.

Wie würden Sie die generelle Stimmung während des Festivals beschreiben?
Es scheint alles sehr vertraut zu sein, und dieses Gefühl entsteht daraus, dass Eckernförde eine sehr zusammenstehende Gemeinde ist, mit außergewöhnlicher Gastfreundlichkeit. In meinen Augen trägt Green Screen auch dazu bei, dass das Gemeinschaftsgefühl in Eckernförde so ausgeprägt ist. Die Atmosphäre ist durchaus locker, aber trotzdem versteht es das Festival, eine unglaubliche Professionalität aufzuweisen, wie ich sie nur selten auf anderen Festivals gesehen habe. Für mich als Filmemacher und Produzent ist es einfach nur aufregend, meinen Film auf einem anderen Kontinent an einem Ort zu zeigen, wo er auf Anklang und Interesse trifft.

Was für einen Stellenwert hat das Green Screen Naturfilmfestival bei internationalen Filmemachern?
Die Filmemachern nehmen sehr lange Anreisen auf sich, um hier dabei zu sein und das zeigt, wie wichtig ist im internationalen Kreis der Naturfilmer. Es werden Filme aus den USA und aus China gezeigt in allen möglichen Sprachen, was für die Zuschauer großartig ist. Aber es zeigt auch, dass Eckernförde nicht nur eine nette, kleine Stadt ist, sondern auch das Zentrum für internationale Ideen, Fortschritt und das Teilen der gemeinsamen Kunst.

Wofür steht Green Screen in Ihren Augen?
Green Screen steht dafür, Menschen zusammenzubringen, nicht nur auf lokaler Ebene, sondern eben auch auf internationaler Ebene. Die hier gezeigten Filme sind wichtig und essentiell, insbesondere heutzutage, wo der Klimawandel und die Erhaltung der Natur eine Dringlichkeit wie nie zu vor haben. Green Screen hat die Möglichkeit Geschichten vom ganzen Planeten an einem Ort zusammenzutragen, sodass Menschen sich austauschen können, und wir einen Dialog starten, wobei wir voneinander lernen, was in unserem Leben wichtig sein sollte und vor allem was wichtig ist, um Fortschritt im Bereich des Umweltschutzes und der Erhaltung der Natur, wie wir sie kennen, zu erreichen.

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erstellt am 19.Sep.2016 | 06:36 Uhr

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