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Eckernförder Zeitung

03. Dezember 2016 | 05:34 Uhr

Alles in Grün : Green Dinner ist hip

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Werbegemeinschaft Nicolaistraße hat zum zweiten Mal zum Green Dinner eingeladen. 300 Besucher zeigen eine überwältigende Resonanz.

Eckernförde | Wer glaubt, eine wunderbare, lockere mediterrane Stimmung ist nur in den südlichen Gefilden Europas anzutreffen, der irrt. Spätestens seit dem Green Dinner der Werbegemeinschaft Nicolaistraße am Donnerstagabend ist klar: Auch Norddeutsche verstehen sich auf die leichte Lebensart. Grüne und weiße Tischdecken aus Stoff, Husse für die Bänke – so dass die Bierzeltgarnituren als solche nicht zu erkennen waren – Laternen für die Abendstunden, Serviettenhalter: Mithilfe der Touristik unter der Federführung von Sabrina Bock verwandelte sich die St.-Nicolai-Straße am Donnerstag stilvoll in ein riesiges Freiluftrestaurant. Rund 300 Menschen waren der Einladung der Unternehmergemeinschaft gefolgt und nahmen bei hochsommerlichen Temperaturen Platz an einem der Tische, wo den mitgebrachten Speisen und Getränke stilvoll zugesprochen wurde. Von Café Heldt bis zum Reisebüro Linnekuhl & Hofeldt reichte die Tischreihe.

Grün – wohin das Auge auch blickte. Fast alle Besucher hatten sich entsprechend der Einladung der Veranstalter grün gekleidet. Freunde und Familien fanden sich an den Tischen zusammen. Das Ambiente lud aber auch ein, neue Bekanntschaften zu schließen. So an einem international besetzten Tisch: Deutschland, Dänemark, die Schweiz und Mauritius waren hier vertreten. Die Dänin Mette Sunesen (53) und ihr Partner Jörg Claußen (55) hatten Mettes Anästhesiekollegen in der Imland-Klinik Eckernförde, Shamim Gokhool (34), mit Ehefrau Ameerah (27) eingeladen. Zu ihnen gesellten sich Monika Robitzkat (52) aus der Schweiz und ihr Ehemann Horst (74) aus Eckernförde mit Gesche (71) und Peter Klauberg (73) aus Hamburg. Wann bekommt man schon einmal kostenlos mauritianische Köstlichkeiten serviert? Beim Green Dinner. Und wo finden Green-Screen-Helfer, die sich bislang nicht kannten, zusammen? Beim Green Dinner. Sowohl Mette Sunesen als auch Monika Robitzkat engagieren sich als ehrenamtliche Helfer beim Naturfilmfestival, das am 14. September beginnt. Alle am Tisch stimmen Jörg Claußen zu: „Ich finde es gut, dass die Nicolaistraße mit so einer Aktion aus dem Schatten geholt wird.“

Fünf Freundinnen und zwei Hunde vergnügen sich ebenfalls besten an einem der Tische. Nicole Herrmann (42) aus Holtsee mit ihrem Chihuahua Jackson, Lydia Geimer (36), Berit Frahm (41), Stefanie Scholz (44) und Stefanie Bogun (44) mit ihrem Zyprioten-Mischling Filos (alle aus Eckernförde). Antipasti, Käse, Brot, Dip und Prosecco stehen auf dem Tisch. „Mit Freundinnen hier zu sitzen ist viel schöner, als allein auf der Terrasse zu Hause zu sein“, sagt Herrmann. „Wir wollten auf alle Fälle das Event mitmachen“, so Frahm. Der Tipp der Freundinnen an die Veranstalter: Eine einzige lange Tafel zu bilden, um Kommunikation mit anderen und den Essensaustausch zu erleichtern.

„Das ist aufgrund der Rinne in der Straße leider nicht möglich“, erklärt Svante Wieben („Blickpunkt“), Sprecher der Werbegemeinschaft Nicolaistraße, „die Bänke würden kippeln.“ Wie er ist auch Susanne Vollert („Linum“) begeistert von der großen Zahl der Besucher (2015 bei der Premiere waren es 150). „Und dass sie fast alle grün gekleidet waren“, so Vollert. „Das macht Mut zu mehr“, sind sich beide einig.

Die Band „Los Zorros“ sorgte mit ihren Melodien ebenfalls für ein südliches Flair in der Straße. Nach über vier Stunden mussten um 22.30 Uhr auch die letzten Gäste ihre Plätze verlassen.

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erstellt am 10.Sep.2016 | 05:51 Uhr

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