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Eckernförder Zeitung

07. Dezember 2016 | 15:33 Uhr

Seniorenbeirat : Gettorfer Seniorenbeirat startet in neue Amtszeit

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

50 Bürger wählten diese Woche einen neuen Seniorenbeirat für Gettorf / Amtszeit von sechs auf drei Jahre verkürzt.

Gettorf | Gettorf hat einen neu zusammengesetzten Seniorenbeirat. In der Versammlung am Dienstag im Hotel Stadt Hamburg wählten die rund 50 anwesenden Senioren Rüdiger Hannemann, Uwe Hansen, Brigitte Müller-Diepenbeck, Helmut Popp und Manfred Schröter vom ehemaligen Seniorenbeirat sowie Frank Schlanske, Inge Hansen und Gerd Finke als neue Mitglieder in den neuen Seniorenbeirat Gettorf.

Nach einer Satzungsänderung vertreten sie als beratendes Gremium statt wie vorher für sechs nur noch für drei Jahre die Interessen der älteren Generation ab 60 Jahren in Gettorf. Den ausgeschiedenen Mitgliedern Roland Lauterbach, Irmgard Sellhorn, Regina Rathje und Jürgen Halefeld dankte Bürgermeister Jürgen Baasch mit einem Präsentkorb ganz herzlich für die geleistete Arbeit. „Ein Erfolg auf ganzer Linie“, betonte er. Selbst im Kreis habe der Seniorenbeirat Gettorf positiv von sich reden gemacht. „Was Sie hier geleistet haben ist einzigartig.“ Der Beirat führte die kleinen Foren an, die großen Frühstücksforen mit bis zu 100 Gästen zu Themen wie Patientenverfügung, Umgang mit Arzneimitteln, Trickbetrug, Altersarmut oder Sicherheit im Straßenverkehr, die Einrichtung des Seniorentaxis an den Markttagen, die Erlebniswochen und die Anlaufstelle für Senioren in der Herrenstraße. „Pionierarbeit“, nannte er das. Denn vorher habe es keinen Seniorenbeirat in Gettorf gegeben. „Die Ideen, der Kopf, der Motor, das waren Sie, Herr Lauterbach“, wandte sich Baasch unter dem Beifall der Anwesenden mit besonderem Dank und Anerkennung an den ausgeschiedenen Seniorenbeiratsvorsitzenden Roland Lauterbach. „Man muss ehrlich bedauern, dass sie nicht wieder kandidiert haben.“

Roland Lauterbach dankte seinerseits allen für das „verlässliche und produktive Miteinander“. Es sei nur möglich gewesen, all das zu tun mit der Zustimmung des Bürgermeisters, der Gemeindevertretung und Unterstützung der Verwaltung. Sechs Jahre aber seien viel, wenn man über 70 ist. In der Sache, machte er noch einmal deutlich, gehe es um Nachhaltigkeit. In Gettorf und im Dänischen Wohld werde es eine immer größere Zahl älterer Menschen geben. Reagiert werde meist erst, wenn etwas präsent ist. „Sie müssen einsehen, dass Sie dazu gehören und etwas unternehmen.“ Die Anlaufstelle könne vorbereitend und unterstützend tätig werden. In Fortführung seiner Arbeit erklärte sich der ehemalige Vorsitzende bereit, dabei mitzumachen und in der Anlaufstelle Projekte zu begleiten. „Ich bin bereit, das so lange zu machen, bis die Beteiligten sagen, es läuft.“ Die Posten innerhalb des neuen Seniorenbeirats werden anlässlich der konstituierenden Sitzung festgelegt. Der genaue Termin steht noch nicht fest.

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erstellt am 07.Jul.2016 | 06:03 Uhr

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