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Das sagen die Mütter : „Für Leo war es ein schöner Start ins Leben“

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Fünf junge Frauen mit ihren Babys berichten über ihre Erfahrungen in der Geburtshilfe:

>Simone Greim (35) aus Ascheffel: Sie hat ihr drittes Kind, Sverre, vor siebeneinhalb Monaten in Eckernförde zur Welt gebracht. Sie ist sich der großen Bedeutung einer neonatologischen Versorgung bewusst, für sie ist es wichtig, dass ihr Kind im Krankheitsfall bei ihr bleiben kann. Die Kinderstation sei „zwingend wichtig“ für die Versorgung, um nicht eine dreiviertel Stunde mit einem schreienden Kind in die nächste Kinderklinik fahren zu müssen.

>Anne Peifer (32, aus Eckernförde): Leo ist ihr erstes Kind. Die frühere Kielerin hat sich wegen der 1:1-Betreuung bewusst für die Geburtsstation in Eckernförde entschieden. „Ich habe mich sehr gut gefühlt, es war eine super Geburt und für Leo ein schöner Start ins Leben.“ Es sei bisher gut zu wissen gewesen, dass man im Notfall oder auch mal mit entzündeten Augen des Kindes in die Kinderstation kommen konnte. Sie hofft, dass dies bald wieder möglich sein wird.

>Britta Matt (35, aus Eckernförde): „Ich hatte das Gefühl, das beste Team an meiner Seite zu haben“, sagt sie über ihre nicht unkomplizierte Entbindung, bei der auch ein Kinderarzt hinzugezogen werden musste. Wichtig sei ihr gewesen, sich von Anfang an an eine Hebamme ihres Vertrauens wenden zu können, die sie von der Schwangerschaft bis heute begleitet, und immer ihre direkte Ansprechpartnerin ist. Das Verhältnis sei „super“, sollte es dazu kommen, möchte sie auch ihr zweites Kind mit ihr bekommen.

>Johanna Greve (25, aus Eckernförde): Ihre Schwägerin hat in Rendsburg eine Geburt mit zwei Schichtwechseln miterleben müssen, es lief nicht alles reibungslos, berichtet die junge Mutter. „Ich bin total froh, in Eckernförde gewesen zu sein“, sie möchte auch ihr nächstes Kind „mit meiner Hebamme und meinem Arzt“ bekommen. Die Geburt von Thore sei „toll und entspannt“ gewesen, „das überträgt sich auch aufs Kind“.

>Rebena Niechotz (35): Sohn Malte hatte es eilig, er wollte viereinhalb Wochen zu früh auf die Welt. Daher durfte Rebena Niechotz nicht in ihrer Wunschabteilung Eckernförde entbinden, sondern musste nach Rendsburg. Die Krankenschwester hatte sich zuvor gut informiert, wo sie ihren Sohn zur Welt bringen wollte. In Kiel kam keine Klinik in Frage, Eckernförde mit der 1:1-Betreuung war für sie genau das Richtige. „So etwas gibt es nur in Eckerförde.“ Ihre Hebamme sei dann sogar extra zur Geburt in den Rendsburger Kreißsaal gekommen, durfte dort allerdings nicht tätig werden, hat aber mit ihr sprechen können. Den Schichtwechsel der Stationshebammen hat sie „live miterlebt und als nicht sehr schön empfunden“. Die Hebammen in Eckernförde „leisten Großes“, das Konzept sei „ein sehr schönes, in anderen Kliniken wird nur wirtschaftlich gedacht“. Die Schließung der Kinderstation sei sehr schade, „ein Kinderarzt ist ein Muss“.

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erstellt am 21.Mär.2017 | 06:31 Uhr

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