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Eckernförder Zeitung

09. Dezember 2016 | 02:57 Uhr

Jubiläumswoche : Förderverein mit lebendiger Geschichte

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Tennisfördergemeinschaft feierte eine Woche lang Jubiläum zum 50-jährigen Bestehen . 320 Mitglieder in der Sparte. Heute wird Oktoberfest gefeiert.

Altehholz | Eine Tennisfördergemeinschaft, die ihr 50-jähriges Bestehen feiern kann, das ist äußerst selten. Aus diesem Grund wurde dieses besondere Jubiläum auch über eine ganz Woche ausgedehnt. „Die Vorbereitungen dazu laufen schon seit einem Jahr“, sagte der Vorsitzende der Fördergemeinschaft, Thomas Pancur.
Besonders freute er sich darüber, dass Peter Schlack zum festlichen Empfang am Donnerstag kommen konnte. „Peter ist von Anfang an dabei gewesen“, erklärte Pancur. Der gelernte Statiker Peter Schlack suchte damals nach einem Ausgleich zu seinem Beruf. „Da hat man immer so viel gesessen und über Freunde bin ich dann zum Tennis gekommen“, berichtet der ehemalige Sportwart. Als größten Erfolg nennt Schlack den Aufstieg in die Landesliga in den 70er-Jahren. „Das war unglaublich schwer, aber wir haben es geschafft“, erinnert er sich. Anlässlich des Jubiläums wurden viele alte Fotos ausgestellt und auch auf diesen war Peter Schlack zu sehen.

Generell freut sich die Sparte, dass man wieder 320 Mitglieder zählt. In den 90ern seien die Mitgliederzahlen deutlich zurück gegangen. Als Grund für den erneuten Anstieg machte Pancur die idyllische Lage der Plätze aus. „Angefangen haben wir auf einem Asphaltplatz in Klausdorf. Heute haben wir hervorragende Plätze direkt am Wald“, berichtet der Vorsitzende. Trotzdem gibt es kein Aushängeschild unter den Mannschaften. Zwar ist man besonders stolz auf die Damen-40-Mannschaft, die in der Regionalliga spielt, aber die Fördergemeinschaft ist darauf bedacht, den Fokus auf den Breitensport zu legen. Jeder spiele auf seinem Niveau und soll die bestmöglichen Rahmenbedingungen für sein Spiel vorfinden.

Die besten Zeiten der Sparte liegen jedoch zurück. „Man muss sich mal vorstellen, dass damals einige extra einen Zweitwohnsitz in Altenholz suchten, um im Verein spielen zu dürfen“, sagte Pancur. Er selbst stand auch auf einer Warteliste und konnte nicht sofort aktiv Tennis spielen.

Bürgermeister Carlo Ehrich lobte in seinem Grußwort den starken Zusammenhalt in der Sparte. „Es war und ist immer jemand da, der die Ärmel hochkrempelt und mit anfasst“, sagte er. Auch betonte er, dass die Gemeinde um den Wert des Vereins wüsste. Für das neue Projekt, den Bau einer Tennishalle, wünschte er viel Erfolg.
Die Tennissparte sieht sich auch für die nächsten 50 Jahre gut aufgestellt. Doch vor allem freuen sich die Mitglieder auf das traditionelle Oktoberfest heute um 19 Uhr.

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erstellt am 24.Sep.2016 | 05:44 Uhr

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