zur Navigation springen

Eckernförder Zeitung

08. Dezember 2016 | 12:54 Uhr

Mühle Anna : Förderverein gut gerüstet für Schäden an der Mühle

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Vorstand Förderverein Mühle Anna im Amts bestätigt

Rieseby | In seinem Jahresbericht hatte der Vorsitzende des Fördervereins zu Wiederherstellung und Erhaltung der Mühle Anna in Rieseby/Norby – so der korrekte Name – Bernd Mordhorst wenig zu sagen. „Das ist auch gut so, denn hätte es unerwartete Ausgaben gegeben, für die der Verein zuständig ist, dann ist das immer gleichbedeutend einem Schaden oder einem unerwünschten Vorfall“, so Bernd Mordhorst zu Beginn seines Berichts.

Keine Schäden lassen auch den Schatzmeister des Vereins, Wolfgang Hackbart, strahlen. Seine Botschaft: „Die Finanzen sind stabil“. Größere Ausgaben mussten nicht getätigt werden. Das ermöglicht dem Verein mit Genehmigung vom Finanzamt ein Ansparen von bestimmten Summen. Bernd Mordhorst: „Das ist auch nötig, denn wenn wir zum Beispiel einen Sturmschaden haben, müssen immer gleich größere Summen zur Verfügung gestellt werden.“

Exemplarisch nannte er einen Kostenvoranschlag, den Karl-Heinz Lappöhn, Vorsitzender des Vereins für Museum - und Chronikarbeit Rieseby, eingeholt hatte. 35  000 Euro würde demnach eine Erneuerung der Schieferdachflächen der Mühle kosten. Vor solchen Summen hat der Verein natürlich Respekt, obwohl sie absolut realistisch sind.

Nach den Berichten vom Vorsitzenden und Schatzmeister standen die Vorstandswahlen auf der Tagesordnung. Die Vereinsmitglieder sprachen sich in jedem Wahlgang für Kontinuität aus und bestätigten die Amtsinhaber in ihren Arbeitsbereichen. So bleibt Bernd Mordhorst Vorsitzender. Hermann Möller wird ihm weiterhin als Stellvertreter zur Verfügung stehen; Helga Damm bleibt Schriftführerin, Wolfgang Hackbart Schatzmeister und Egon Mordhorst Beisitzer.

Der Vorstand dankte den Mitgliedern für das Vertrauen. Sein ausdrücklicher Dank ging an alle Förderer, die in Teilen den Vereinsbeitrag freiwillig erhöht haben, um das „Kleinod Mühle Anna“ weiter zu unterstützen. Tatsächlich habe man, so Hartmut Schmidt als stellvertretender Bürgermeister eine „Traumkonstellation“ in Rieseby. Die wunderbare Mühle, einen Förderverein, der Gelder einwirbt und den Museums-und Chronikverein Rieseby, der mit seiner Mannschaft die Mühle in dem tadellosen und vorbildlichen Zustand erhält, den sie hat und für die sie weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt ist.

Das gute Zusammenspiel der fördernden Vereine, das ungemein große ehrenamtliche Engagement für die Mühle Anna und eine stolze und unterstützende Gemeinde, in deren Besitz sich das Wahrzeichen Riesebys befindet – der Abend war auch ein Austausch von aufrichtiger Anerkennung für einander. „So macht das Spaß“, sagte auch Bernd Mordhorst, der die Sitzung nach einer knappen Stunde schließen konnte.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 29.Apr.2016 | 06:36 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen