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Eckernförder Zeitung

04. Dezember 2016 | 03:01 Uhr

Feuerwehr erhält Wunschfahrzeug

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Gemeindevertretung bringt Ausschreibung für MLF auf den Weg

Die Freiwillige Feuerwehr Ahlefeld-Bistensee bekommt ist neues Löschfahrzeug. Die Gemeindevertretung hat auf ihrer Sitzung am Montagabend in der „Seeterrasse“ mehrheitlich beschlossen, die Ausschreibung für ein Mittleres Löschfahrzeug (MLF) auf den Weg zu bringen. Wäre zuvor der Antrag von Norbert Matz („Ein Dorf“) angenommen worden, hätte die Gemeinde und vor allem die Feuerwehr viel Zeit verloren. Matz hatte zuvor beantragt, den Tagesordnungspunkt nicht abschließend zu beraten, sondern zunächst in den zuständigen Ausschuss zu verweisen – angesichts der Summe um die es gehe. Bürgermeister Detlef Kroll betonte, dass sich bereits eine Arbeitsgruppe mit Detailfragen befasst hätte. Zudem läge der Grundsatzbeschluss über den Kauf eines neues Fahrzeuges für die Wehr bereits vor. „Würden wir das Thema vertagen, würde das den Zeitplan ordentlich durcheinander wirbeln“, sagte Kroll. Matz’ Antrag auf Absetzung des Tagesordnungspunktes wurde letztlich mit drei zu fünf Stimmen und einer Enthaltung abgelehnt.

Die Kosten für das neue Fahrzeug samt Beladung betragen insgesamt rund 135  000 Euro. Abzüglich eines Zuschusses des Kreises muss die Gemeinde über einen Kredit voraussichtlich 94  500 Euro finanzieren. Das vorhandene Fahrzeug (LF8), Baujahr 1991, sei nur dank einer Sondergenehmigung noch im Einsatz, berichtete Wehrführer Karsten Petersen. Ein Druckverlust in der Bremsanlage sowie diverse Korrosionsschäden machen eine Ersatzbeschaffung dringend notwendig. Da das Gesamtgewicht des MLF unter 7,5 Tonnen liegt, kann es mit dem sogenannten „Feuerwehr-Führerschein“ gefahren werden – ohne kostspielige neue Führerschein-Ausbildung für die Truppe. Bei zwei Gegenstimmen und zwei Enthaltung wurde dem Kauf zugestimmt.

Nicht ohne Diskussionsbedarf wurde die Entwässerung in der Straße Dieckwiese beschlossen. Dort fließt nach Regenfällen das Wasser von der Straße auf das Grundstück Nummer 3. Bei einer ersten Kostenschätzung für ein Bauvorhaben, um die Wassermassen in den Griff zu bekommen, wird von rund 30  000 Euro ausgegangen. Dafür ist der Bau einer gut 130 Meter langen Rinne sowie ein Anschluss des neuen Straßenablaufs an den Regenwasserkanal geplant. Gespräche mit den Eigentümern, auf deren Grundstücke die Arbeiten teilweise auszuführen sind, hat es bereits gegeben. Für die Mehrheit der Gemeindevertretung waren die 30  000 Euro allerdings zu viel. Dabei bekam Detlef Kroll vor allem Widerspruch aus seiner eigenen Fraktion. Kai Wommelsdorff und Wilhelm Wischnewski favorisierten eine deutliche abgespecktere und damit günstigere Variante. Der Gemeindechef wurde schließlich ermächtigt, weitere Gespräche zu führen, um für maximal 10  000 Euro die Entwässerung in der Dieckwiese umzusetzen.

Weitere Themen in Kürze:

> Die Firma Schröder aus Owschlag hat den Auftrag über rund 3600 Euro erhalten, Wasseruhren in der Gemeinde auszutauschen.

> Leckage oder Fremdeinleiter? Im Klärwerk in Groß Wittensee kommt mehr Wasser an, als über die Wasseruhren der Gemeinde abgerechnet werden. Bürgermeister Detlef Kroll versicherte, gemeinsam mit dem Amt der Ursache auf den Grund zu gehen.

>Am Sonnabend hat in der Gemeinde Buschwerk gebrannt, das Feuer konnte rasch gelöscht werden. 

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erstellt am 11.Mai.2016 | 16:44 Uhr

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