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Eckernförder Zeitung

08. Dezember 2016 | 05:03 Uhr

Brand in Schwedeneck : Feuer vernichtet Gaststätte „Strandoase“

vom

Beim Eintreffen der Wehr brannte das Flachdachgebäude lichterloh. Die Bauweise erschwerte die Löscharbeiten von vier Wehren massiv.

Schwedeneck | Wo sonst das maritime Panorama Urlauber und Einheimische gleichermaßen an die frische Luft lockt, trübte Freitag Vormittag beißender Qualm den Blick auf die Ostsee. In der beliebten Gaststätte „Strandoase“ in Schwedeneck im Kreis Rendsburg-Eckernförde , die ihre Besucher schon viele Jahre anlockt, war aus bisher ungeklärter Ursache ein Feuer mit mehreren Brandnestern ausgebrochen. Bei Ausbruch des Feuers war die Strandoase geschlossen.

„Um 9.15 Uhr ging bei uns der entsprechende Notruf ein“, erklärte Heinfried Ahrens, der Amtswehrführer des Amtes Dänischenhagen.  Die Wehren Surendorf und Sprenge-Birkenmoor wurden zuerst alamiert. „Allerdings war uns sehr schnell klar, dass wir für diesen Einsatz insbesondere noch weitere Atemschutzgerätsträger brauchen würden“, so Ahrens. Die leichte Bauweise und die sehr starke Verqualmung erschwerten den Löschvorgang zunächst erheblich. Weitere Kameraden aus den Wehren Krusendorf und Noer eilten zeitnah zur Hilfe herbei.

Vor allem die leichte Bauweise und die starke Qualmentwicklung machten es den freiwilligen Einsatzkräften schwer. „Die Räumlichkeiten sind sehr verwinkelt und unübersichtlich“, so die Einsatzleitung. Nachdem klar war, dass sich keine Personen in dem Restaurant befanden, zogen sich die Helfer zunächst wieder zurück und löschten von außen. „Auch in der kleinen Wohnung direkt daneben befand sich glücklicherweise niemand“, betonte Ahrens. „Solange wir nicht wissen, wie es um die Statik des Gebäudes bestellt ist und keine Menschen in Lebensgefahr sind, geht der Schutz der eigenen Person vor“, erklärte er.

Insgesamt 50 Feuerwehrmänner, 30 davon mit Atemschutzgeräten, kämpften rund fünf Stunden gegen die Flammen im Inneren  und aus dem Dach des Strandlokals.

„Mit Einschätzungen zur Schadenshöhe möchte ich mich als Feuerwehrmann nicht zu weit aus dem Fenster lehnen“, sagte Ahrens. „Aber ich befürchte, dass wir im Rahmen der Räumungsarbeiten das Dach entfernen werden müssen“,  so der Amtswehrführer, der in diesem Zusammenhang von einem Totalschaden des Gebäudes sprach.

Ein Sachverständiger wird den Brandort voraussichtlich Anfang der kommenden Woche untersuchen. Die Schadenshöhe liegt laut der Polizeipressemitteilung bei etwa 100.000 Euro. Die Polizei hat ihre Ermittlungen zur Brandursache bereits aufgenommen. Mit ersten Ergebnissen kann in der nächsten Woche gerechnet werden. 

Der  Betreiber des Lokals war am Unglückstag nicht zu erreichen, eine Stellungnahme blieb bisher aus.

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erstellt am 08.Jul.2016 | 15:24 Uhr

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