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Eckernförder Zeitung

05. Dezember 2016 | 17:41 Uhr

Kinderstadt in Eckernförde : Felix ist jetzt Chef von Eck-Town-City

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Felix Höneise wird zum Bürgermeister der Eckernförder Kinderstadt gewählt. Sein Kollege Jörg Sibbel kommt zur Amtseinführung.

Eckernförde | Eck-Town-City hat einen neuen Bürgermeister: Felix Höneise hat am Dienstag die Wahl zum Oberhaupt der Kinderstadt auf dem Gelände des Schulzentrums mit deutlicher Mehrheit gewonnen. 75 der 170 abgegebenen Stimmen konnte der Zwölfjährige, der zusätzlich seinen Geburtstag feierte, auf sich vereinen. Bei knapp 200 Teilnehmern macht das eine Wahlbeteiligung von 84,2 Prozent aus.

Die Kinderstadt wird vom Lokalen Bündnis für Familie und der Verkehrswacht Eckernförde veranstaltet. Simone Staack-Simon und Wilfried Lüthge haben eine Schar von Freiwilligen um sich versammelt, die die 200 Kinder in der letzten Woche der Sommerferien betreuen. Sie können täglich neu aus 38 Projekten wählen, werden für ihre „Arbeit“ im Supermarkt, beim Friseur oder in der Malerei in „Eckis“ bezahlt – nach Steuerabzug – und lernen auf diese Weise, wie ein Gemeinwesen in seinen Grundzügen funktioniert.

Felix hatte seinen Wahlkampf offensiv geführt und sich damit gegen insgesamt sechs Bewerber um das Bürgermeisteramt durchgesetzt. Den Bewohnern Eck-Town-Citys versprach er 30 Eckis Heiratsprämie, Steuersenkung und Erhöhung des Mindestlohns sowie ein Konzert mit einem Gaststar wie Lena, Cro oder den Lochis. „Wenn du ein Konzert mit dem echten Cro auf die Beine stellst, dann freue ich mich, wenn du mich einlädst“, sagte Bürgermeister Jörg Sibbel. Er war gekommen, um seinen neuen Kollegen ins Amt einzuführen, und dankte noch einmal den Organisatoren und den Helfern für ihren Einsatz.

Zuvor hatte sich Noch-Bürgermeisterin Ilvy bei den Mitarbeitern in ihrem Rathaus bedankt, die alle Stimmzettel zuvor per Hand vorbereitet und ausgewertet hatten. Ihre Amtszeit sei schön, aber auch ein wenig „stressig“ gewesen. Besonders schwer fiel es ihr, ihre Bürgermeisterschärpe wieder abzugeben, die sie „Herbert“ getauft hat, „weil ich sie ganz doll lieb habe“.

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erstellt am 31.Aug.2016 | 06:27 Uhr

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