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Eckernförder Zeitung

09. Dezember 2016 | 04:58 Uhr

DRK : Fahrzeughalle steht Ende Juni

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Arbeiten an einer neuen Fahrzeughalle für den DRK-Ortsverein im Amselweg haben begonnen. Sie wird vom DRK aus eigener Kasse finanziert.

Eckernförde | Seit Montag rollt der Bagger auf dem Gelände im Amselweg 2b, wo die neue Fahrzeughalle des DRK-Ortsvereins Eckernförde entsteht. Mit ihrer Fertigstellung rechnet Ortsvorsitzender Wolfgang Bachor Ende Juni.

Vier Fahrzeuge muss die Bereitschaft des Roten Kreuzes unterstellen. Dazu gehört ein Lastwagen mit Anhänger für den Katastrophenschutz, zwei Kranken- sowie ein Mannschaftstransportwagen und ein Küchenanhänger mit der Gulaschkanone. Bislang stehen die Fahrzeuge auf dem Gelände der Preußerkaserne, doch kündigte die Bundeswehr den Platz wegen Eigenbedarfs. „Eigentlich sollten wir schon bis Pfingsten 2014 raus sein“, so Wolfgang Bachor.

Doch die Suche nach Ersatz verzögerte sich. Zunächst suchte der damals neu gewählte Vorsitzende eine Unterstellmöglichkeit zur Miete. „Da wäre unser Erspartes aber schnell aufgebraucht gewesen.“ Der Bau einer eigenen Halle stellte sich auf Dauer als wesentlich günstiger heraus.

Mit der Verpachtung des Erbbaugrundstücks im Amselweg unterstützt die Stadt das Vorhaben. Nur etwa 80 Euro Miete muss das DRK später monatlich an die Stadt zahlen. Bei der Finanzierung der Halle baute das Rote Kreuz auf die Spendenbereitschaft der Bevölkerung. „Bisher haben wir Spenden in Höhe von 27  000 Euro für den Bau erhalten“, sagt Wolfgang Bachor. Zusammen mit den eigenen finanziellen Mitteln stehen also 100  000 Euro zur Verfügung. „Den Rest haben wir als Hypothek aufgenommen.“ Insgesamt 200  000 Euro kostet der Hallenbau. Bachor rechnet damit, dass der Kredit in 15 Jahren abbezahlt ist.

Die Halle umfasst 200 Quadratmeter und wird etwa 7,50 Meter hoch sein. Zwei der Fahrzeuge gehören dem Ortsverein, zwei Fahrzeuge plus die beiden Anhänger sind Bundesfahrzeuge für den Katastrophenschutz. Für sie erhält der Ortsverein Mietzahlungen vom Kreis. „Die DRK-Bereitschaft ist im Katastrophenfall im Einsatz, kümmert sich um Verletzte und Geschädigte und um die Versorgung der eigenen Einsatzkräfte“, erklärt Wolfgang Bachor. Während der Bund und das Land die Gerätschaften stellen, wird die Koordination vom Kreis übernommen. „Natürlich hätten wir auch sagen können, dass wir die Bereitschaft nicht mehr länger unterbringen können, aber dann hätte der Kreis das Problem gehabt, eine neue Unterkunft zu finden. Und unser Ortsverein hätte an Bedeutung verloren.“

Wolfgang Bachor ist froh, dass der Bau endlich begonnen hat und rechnet damit, dass er Ende Juni fertig sein wird. Dann soll eine offizielle Einweihung erfolgen.

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erstellt am 11.Mai.2016 | 06:03 Uhr

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