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Eckernförder Zeitung

08. Dezember 2016 | 05:17 Uhr

Piratenspektakel : Explosionen, Rauch und wilde Gesellen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Piratenspektakel vom 5. bis 7. August / Seeräuber überfallen zum 20. Mal die Stadt / Extrabreit auf der Hafenbühne

Eckernförde | Sie beschießen die Stadt und plündern das Rathaus, sie nehmen den Bürgermeister gefangen und ziehen marodierend durch die Innenstadt – die Piraten suchen Eckernförde vom 5. bis 7. August zum 20. Mal heim und haben Verstärkung dabei: Am Sonnabend, 6. August, tritt abends die Band Extrabreit („Hurra, die Schule brennt“) auf der Hafenbühne auf.

Das Prozedere bleibt beim Piratenspektakel im Großen und Ganzen wie gehabt, nur die Geschichte ändert sich: Am Freitag kommen die Kornersfjord-Piraten um Käpt’n Black (Sascha Lück) und Käpt’n Renate (Thomas Neidt) um 17 Uhr am Strand beim Ostsee Info-Center mit ihren Segelschiffen an und beschießen die Stadt mit Kanonen. „Diesmal gibt es Explosionen im Wasser und an Land und sehr viel Rauch“, verspricht Stefan Borgmann, Geschäftsführer der Eckernförde Touristik und Stadtmarketing GmbH (ETMG). Fischer und Stadtwache verteidigen die Stadt und scheinen auch Erfolg zu haben, doch die Piraten haben noch ein Ass im Ärmel: einen Spitzel in der Stadt. Schließlich überfallen sie das Rathaus und nehmen Bürgermeister Sibbel gefangen. Auf dem Weg zum Piratenlager am Strand kommt es zum ersten Auflehnen der Piratentöchter gegen ihre Eltern.

Am Sonnabend will die Stadtwache die Seeräuber vertreiben, überfällt um 14 Uhr das Piratenlager und nimmt die Töchter gefangen, doch die „Alten“ retten die Gefangenen. Der Streit der Generationen eskaliert um 17 Uhr in einen offenen Kampf mit überraschendem Ende. Am Sonntag verlassen die Seeräuber nach einem Tag voller Einlagen und Spiele wieder die Stadt nach einem Fackelumzug und einem Abschlussfeuerwerk über der Ostsee um 22.40 Uhr.

Über 70 Piraten machen in diesem Jahr die Stadt unsicher und werden zwischen den großen Kämpfen auch in kleineren Szenen wie dem „Einklaufen auf dem Wochenmarkt“ zu sehen sein. Zum vierten Mal schlagen die finsteren Gesellen ihr Lager am Strand auf und bespaßen drei Tage lang Kinder im Piratendorf. Dort werden auch die größeren Kämpfe und Überfälle stattfinden. „Im Hafen war es zu eng dafür“, sagt Stefan Borgmann. „Am Strand können die Gäste mehr sehen, und es besteht auch nicht die Gefahr, dass jemand ins Hafenbecken fällt.“

Wie immer stehen die Kinder im Fokus der Veranstaltung. Für sie gibt es viele Mitmachaktionen wie die Steckbriefjagd, bei der sie in verschiedenen Geschäften an Spielen teilnehmen müssen, auch können sie wieder unter fachlicher Anleitung ein Holzschiff bauen – diesmal am Strand. Musik und Kinderspiele gibt es im Piratenlager, hier können Kinder unter anderem ihr Piratenpatent ablegen, auf der Festmeile am Hafen eine Runde im Riesenrad oder Kettenkarussell drehen. Fahrten auf die Bucht bieten die Hansekogge „Ubena von Bremen“ und der Traditionssegler „Jachara“ an. Livemusik gibt es an allen drei Abenden mit Extrabreit am Sonnabend um 21.15 Uhr als Höhepunkt.

> Programmhefte für das Piratenspektakel gibt es bei der Tourist-Information.


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erstellt am 29.Jul.2016 | 06:34 Uhr

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