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Eckernförder Zeitung

04. Dezember 2016 | 07:08 Uhr

Gleichstellung : Engagement über das Amt hinaus

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Bericht der Gleichstellungsbeauftragten im Amtsausschuss Hüttener Berge / Ehrenamtlerin Bibeth von Lüttichau ist auch auf Landesebene aktiv

Der Marktplatz für Ferienbetreuung, der in diesem Jahr zum dritten Mal in Eckernförde stattgefunden hat und Eltern Möglichkeiten in der Region aufzeigt, ihre Kinder gut betreut zu wissen, um Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen, hat sich zu einem erfolgreichen Projekt entwickelt. Verantwortlich dafür sind die Gleichstellungsbeauftragten des Amtes Hüttener Berge, Bibeth von Lüttichau und ihre Kollegin aus dem Amt Schlei-Ostsee, Nina Jeß. 20 Aussteller und 200 Besucher waren es zuletzt, konnte von Lüttichau auf der Amtsausschusssitzung, dem sie ihren Tätigkeitsbericht der vergangenen 18 Monate, präsentierte, berichten. Der dritter Marktplatz werde aber auch der letzte sein, sagte sie. Das Betreuungsangebot werde in einem Online-Katalog aufgelistet werden, der ständig aktualisiert werde. Neues Projekt, das sie mit Nina Jeß und „Frau&Beruf“ gemeinsam auf den Weg bringen wolle, ist „Mehr Frauen in die Kommunalpolitik“.

Bibeth von Lüttichau nahm an Diskussionsrunden und Arbeitskreisen teil, initiierte die Aktion „Haus gegen häusliche Gewalt“ im Foyer der beiden Amtsgebäude und die Ausstellung „Minijob – Minichance“ im Familienzentrum Borby. Von Lüttichaus Engagement wurde auch landesweit wahrgenommen. So wurde die Holtseerin 2015 zur Sprecherin der Landesarbeitsgemeinschaft der ehrenamtlichen Gleichstellungsbeauftragten gewählt. „Dadurch hat sich mein Aufgabenbereich nochmals erweitert“, sagte sie. Netzwerkarbeit sei aber wichtig, sich zu isolieren nicht zielführend, betonte von Lüttichau. Außerdem ist sie stellvertretende Vorsitzende des Vereins, der Trägerin der Geschäftsstelle der haupt- und ehrenamtlichen Gleichstellungsbeauftragten. Für ihre Verdienste wurde sie zudem einem Empfang in Malente von Ministerpräsident Torsten Albig ausgezeichnet.

Geehrt wurde auf der Sitzung des Amtsausschusses auch Preben Holl. Der Brekendorfer gehört seit 15 Jahren dem Gremium an. Seit Juli 2001 ist er Mitglied in der Brekendorfer Gemeindevertretung, seit 2003 stellvertretender Bürgermeister. Mit seinem freundlichen und gemütlichen, eben typisch dänischen Temperament habe Holl das Klima im Amtsausschuss geprägt, sagte Amtsvorsteher Gero Neidlinger.

Neidlinger berichtete von einem Gespräch mit Matthias Paraknewitz, Leiter des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr, Rendsburg. Dabei ging es um den desolaten Zustand der Radwege an den Landesstraßen 42 und 44. Paraknewitz habe mitgeteilt, dass eine Sanierung nur möglich sei, wenn die Wege im Radwegenetz des Landes aufgeführt würden und Priorität hätten, das sei aber nicht der Fall. Daher müsste die touristische Bedeutung der Wege hervorgehoben werden, dann bestünden Chancen auf eine Finanzierung. 

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erstellt am 17.Nov.2016 | 06:24 Uhr

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