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Eckernförder Zeitung

03. Dezember 2016 | 03:30 Uhr

Planungswerkstatt : Eine Ritterburg für den Lindenhof

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Gute Beteiligung: Eltern und Kinder sammelten gemeinsam Ideen für neue Spielgeräte für den Spielplatz am Lindenhof .

Gettorf | Ein Spielgerät, möglichst in Form einer Ritterburg, an der möglichst viele Kinder unterschiedlicher Altersgruppen spielen können, mit Rutsche, Hängebrücke, Seilen und Tauen zum Hangeln und Klettern. Und eine Bank für die Eltern. Das wünschen sich Eltern und Kinder als Ersatz für das aus Sicherheitsgründen abgebaute Spielgerät auf dem Spielplatz Lindenhof in Gettorf.

25 Eltern und Kinder beteiligten sich am Freitag auf Einladung der Gemeinde Gettorf an der vom Jugendbüro initiierten Planungswerkstatt für den Spielplatz Lindenhof im Obergeschoss des Rathauses. Mehrere Eltern hatten ihren Wunsch nach einem adäquaten Ersatz für das abgebaute Spielgerät bereits mit Nachdruck in der Sozialausschusssitzung Mitte Juli vorgebracht. Die Gemeindevertretung hatte daraufhin beschlossen, das Gerät so schnell wie möglich zu ersetzen und entsprechende Mittel dafür im Nachtragshaushalt bereitzustellen. Mario Andresen, Gemeindevertreter, Mitglied im Sozial- und Finanzausschuss und Leiter des Arbeitskreises Spielplätze in Gettorf freute sich sehr, dass so viele Eltern und Kinder gekommen waren, um ihre Ideen einzubringen. „Ich bin total begeistert“, sagte er.

Der Jugendbeirat mit Lars Witte, Jens Haese und Liza-Marie Benn und Silke Wahl, Leiterin des Jugendbüros der Gemeinde, gestalteten die Planungswerkstatt. Sie stellten die Ausgangslage vor und ließen Eltern und Kinder getrennt voneinander Ideen für ein neues Spielgerät sammeln. Kataloge wurden durchgeblättert, Vorschläge auf Zetteln notiert und an die Pinnwand geheftet. Die Kinder schnitten Bilder von ihren Lieblingsspielgeräten aus Katalogen aus und hefteten diese an die Pinnwand. Die Kinder wünschten sich ein Klettergerüst mit möglichst vielen Spielmöglichkeiten. Am liebsten in Form einer Ritterburg. Oder eine Kletterwand. Die Eltern wünschten sich ein zu mehreren Seiten offenes Spielgerät mit Kletternetz, Hän-gebrücke, Rutsche und einer überdachten Sitzmöglichkeiten für die Kinder. Und eine Bank für die Eltern. Für das Areal Sandkiste erhofften sie sich eine Nestschaukel, eine Tischtennisplatte oder ein Boden-Trampolin. „Bei dem alten Spielgerät war so schön, dass Kinder aller Altersgruppen daran gespielt haben“, sagte eine Mutter. „Wie die Großen und die Kleinen miteinander umgegangen sind, das hat den Spielplatz ausgemacht.“

Auch Vorschläge für einen weiteren Spielplatz, den Spielplatz am Lindentor, kamen zusammen. Die sollen als Ideenspeicher in den Masterplan Spielplätze aufgenommen werden. Der legt fest, jedes Jahr einen Spielplatz in Gettorf mit einem neuen, besonderen Spielgerät zu bestücken. Zum Schluss wurden die Vorschläge mit grünen Punkten bewertet. Silke Wahl bedankte sich bei Eltern und Kindern. „Wir haben nun eine Menge Ideen als Anregungen“, sagte sie. „Danke, dass Sie sich so eingebracht haben.“

Auch der Jugendbeirat war zufrieden. „Es sind sehr, sehr viele Kinder da“, sagte Jens. „Das hat uns gut gefallen.“ Und Liza-Marie fügt hinzu: „Alle haben mitgearbeitet und es ist ein gutes Ergebnis herausgekommen.“ Mario Andresen bedankte sich bei Eltern und Kindern und kündigte eine schnelle Umsetzung an. Diese Woche sollen der Gemeinde die Favoriten vorstellt, dann das passende Spielgerät bestellt werden. Die Lieferzeit betrage nach derzeitigem Stand etwa acht Wochen.

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