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Eckernförder Zeitung

05. Dezember 2016 | 11:37 Uhr

Lichtermeer : Eine Nixe im Feuerschein

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Bei der ersten „Lichtermeer“-Veranstaltung an der Ostküste haben die Eckernförder ihre Strandnixe Mareminde in Szene gesetzt.

Eckernförde | Mit der Zeitumstellung wird es gewiss – die dunkle Jahreszeit hat begonnen. Damit der Übergang nicht ganz so hart ausfällt, startete am vergangenen Sonnabend erstmals „Lichtermeer“, eine vom Ostsee-Holstein-Tourismus (OHT) initiierte Veranstaltung entlang der schleswig-holsteinischen Ostseeküste, an der sich von Glücksburg bis Timmendorfer Strand 14 Orte beteiligten.

Waren es unter anderem Feuershows, Illumination oder bunte Lichter bei den durchführenden Gemeinden, beteiligte sich Eckernförde unter Führung der Natur- und Landschaftsführerin Christine Goldhamer und unterstützt von der Eckernförde Touristik und Marketing GmbH mit einer Fackelwanderung von der Holzbrücke über die Hafenspitze bis zur Strandnixe.

„Das ist sehr stimmungsvoll“, stellte eine Betrachterin fest und hielt auch gleich das flackernde Licht des breitgefächerten Umzugs an der Hafenpromenade mit ihrem Smartphone fest. Rund 70 Fackeln hatte die Touristik ausgegeben, auch etliche privat mitgebrachte Fackeln ergänzten den Lichterglanz, der sich im Hafenwasser spiegelte. Mit dabei auch Bettina und Peter Maierhöfer aus Kiel, die davon in der Zeitung lasen. „In Kiel findet ja leider nichts statt“, bedauerte das Ehepaar, das schon bei Zeiten nach Eckernförde kam um noch etwas von der Stadt zu sehen.

Noch nicht ganz bei der Strandnixe angekommen, hörte man schon von Weitem die unverwechselbaren Gitarrenklänge von Larry Krause, der den musikalischen Rahmen zur Veranstaltung gab. Wechselndes Schattenspiel auf der Nixe, ausgelöst durch den Flackerschein von Fackeln und Feuerkorb davor, erzeugte genau die richtige Stimmung bei den rund 120 Anwesenden, um die Entstehungsgeschichte zur Strandnixe direkt vom Künstler Eckhard Kowalke zu erfahren.

„Mareminde….“, tönte der von Krause frei improvisierte Text zum Klang von Eric Claptons „Let it Grow“ aus den Lautsprechern und stimmte die Zuhörer auf die Sage der Eckernförder Nixe „Mareminde“ ein, die von gesammelten Seelen Verstorbener, Verbannung am Meeresgrund und einem müden Meeresgott handelt, verfasst und vorgetragen von Eike Eschholz. Neugierig geworden? Das Büchlein mit Text von Eike Eschholz und Illustrationen von Eckhard Kowalke ist in ausgewählten Geschäften Eckernfördes erhältlich.

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