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Eckernförder Zeitung

25. September 2016 | 12:35 Uhr

Noorstraße : Eine Ampelphase für Linksabbieger in die Noorstraße

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Bauausschuss hat der dem zweispurigen Linksabbiegen von der Noorstraße in die B 76 zugestimmt. Danach soll die Einrichtung einer Ampelphase für Linksabbieger von der B 76 in die Noorstraße geprüft werden.

Eckernförde | Die Kreuzung B76/ Noorstraße hat sich zu einem Unfallschwerpunkt entwickelt. Mehrere schwere Zusammenstöße haben sich seit dem vierspurigen Ausbau der Bundesstraße ereignet – alle beim Linksabbiegen von der B76 in die Noorstraße. Einer von ihnen verlief tödlich.

Deshalb will die Politik handeln: Eine eigene Ampelphase für die Linksabbieger von der B76 in die Noorstraße soll es richten. Die jedoch würde die Rotphase der Noorstraße verlängern und in ihr einen noch größeren Rückstau als bisher verursachen. Alternative wäre, die Grünphase für die B 76 zu verringern, doch das könnte die Attraktivität der Bundesstraße verringern und eventuell dazu führen, dass Autofahrer den Umweg durch die Stadt nehmen, was politisch nicht gewünscht ist. Um nun einem größeren Rückstau in der Noorstraße entgegenzuwirken, soll in ihr der rechte Fahrstreifen kurz vor der Ampel zur B 76 zusätzlich zu den Geradeausfahrern und Rechtsabbiegern auch für Linksabbieger freigegeben werden. Mit dem zweispurigen Linksabbiegen könnten während einer Grünphase möglichst viele Fahrzeuge die Kreuzung passieren, wodurch der Stau an der Ampel verkürzt wird. Gleichzeitig könnte die Einrichtung eines grünen Pfeils (Rechtsabbiegen bei Rot) geprüft werden.

So die Theorie.

Die Idee, den rechten Fahrstreifen für Linksabbieger freizugeben, steht auch im Klimaschutzkonzept der Stadt. Im Bauausschuss hat jetzt der SSW beantragt, dass die Verwaltung diese Maßnahme umsetzen solle. Im Anschluss soll die Einrichtung einer Ampelphase für die Linksabbieger von der B 76 in die Noorstraße geprüft werden.

Einstimmig sprachen sich die Mitglieder des Bauausschusses für den Antrag aus und gaben damit der Ratsversammlung die Empfehlung, ebenfalls zuzustimmen. Diskussionsbedarf gab es nicht mehr.

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erstellt am 22.Sep.2016 | 06:02 Uhr

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