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Eckernförder Zeitung

09. Dezember 2016 | 12:45 Uhr

Ein Sommer im Big-Band-Sound

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Jungmannschüler geben Sommerkonzert in der Stadthalle / Abschied für Abiturient Jörgen Roggenkamp

Im Saal der Stadthalle verbreitete sich am Mittwochabend der Sonnenschein im Nu: Die Jungen und Mädchen der Jungmannschule – Instrumentalisten in verschiedenen Klassen, Orchestern, Gruppierungen – sorgten dafür, dass sich im Handumdrehen beste Sommerstimmung breit machte. Unter Leitung von Angela Lins und Hiltrud Rockohl, von Anke Hanxleden und Jörgen Roggenkamp gaben Bläser, Streicher, Schlagzeuger und Pianisten ihr Bestes. Schwer auszumachen, welche Instrumental-Gruppe die meiste Zustimmung, die größte Punktezahl auf der Sympathie-Skala einsammelte. Das Publikum im vollbesetzten Saal war stets aufs Neue hellauf begeistert und klatschte sich die Hände rund.

Den Anfang machten die jungen Bläser aus dem 5. Jahrgang. Sie bewiesen, was man in einem Jahr alles lernen kann, intonierten gleich drei Stücke – ordentlich rhythmisch aber auch romantisch mit „Au claire de la lune“.

Die 2. Bläserklasse (6. Jg.) musizierte taktfest und mit Schlagzeug. Das Orchester „Flutes and Friends“ hatte Maritimes auf den Pulten, spielte in perfekter Klangeinheit, erfreute Ohren und Augen mit Geigen, Cello, Akkordeon und Bläsern – Wohlfühlmusik pur. Klara Franke, Charlotte Waschmann, Kyra Imgrund und Johanna Horns mussten sich jetzt nach dem Abitur aus diesem Orchester leider verabschieden. Anschließend füllten zwei Bläserbands die ganze Bühne und ernteten überschwänglichen Applaus.

Keine Pause – aber ein afrikanisches Lied, das Angela Lins mit allen Besuchern einübte, bis die Bigband „BrassReport“ dem zweistündigen Musikprogramm die Krone aufsetzte. Das klang professionell, das war echter Big-Band-Sound, harte Rhythmen, eine starke Nummer nach der anderen – quer durch alle Stilrichtungen, Jazz mit Sologesang inklusive. Leitung und Arrangement? Jörgen Roggenkamp, der die ganze Band fest im Griff hatte, mit seiner eigenen Begeisterung alle ansteckte und jeden einzelnen Instrumentalisten zu Höchstleitungen motivierte. Drei Jahre spielte Jörgen selber in dieser Formation, bis er vor einem Jahr die Leitung übernahm. Strahlende Mädchenaugen, taktfeste Jungs, ein völlig leidenschaftlicher Dirigent und die große Jubelwelle im Saal. Auch hier ein Abschied: Abiturient Jörgen ist nun Ehrenmitglied der Bigband und wird Tuba an der Akademie der Künste in Berlin studieren.


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