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Eckernförder Zeitung

09. Dezember 2016 | 12:49 Uhr

Green Screen : „Ein großer Beitrag für Schleswig-Holstein“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Viele Landespolitiker waren am Mittwoch bei der Eröffnung des 10. Green-Screen-Festivals vertreten. Sandra Redmann, Vorsitzende des Stiftungsrats der Stiftung Naturschutz SH hob die Emotionalität des Festivals hervor.

Eckernförde | Green Screen konnte sie schon alle einmal begrüßen: Ministerpräsident Torsten Albig war schon einmal bei der Eröffnungsveranstaltung und mit Christian von Boetticher, Juliane Rumpf und Robert Habeck allein drei Agrar- und Umweltminister. Auch Kultusministerin Anke Spoorendonk beehrte das Festival, ebenso Landtagspräsident Klaus Schlie. Gestern, bei der Eröffnung der 10. Ausgabe des Festivals in der Stadthalle, hielt sich die politische Spitzenprominenz des Landes zurück, dafür waren so viele Landtagsabgeordnete wie noch nie anwesend. „Etwa 20 Prozent des Landtags sind vertreten“, sagte Green-Screen-Geschäftsführer Markus Behrens. Jetzt wo das Land Green Screen finanziell unterstützt, wollten sich viele wohl selbst ein Bild von der „Perle des Nordens, getragen von einer ganzen Stadt“ machen. So beschrieb Bürgervorsteherin Karin Himstedt in ihrem Grußwort die Veranstaltung.

Eine Perle, die immer für eine Überraschung gut ist, denn gleich nach dem neuen Trailer mit Szenen aus den Siegerfilmen der vergangenen neun Jahre erhielt Bürgermeister Jörg Sibbel eine der begehrten Green-Screen-Trophäen aus gepresstem Strandsand für die „Beste Festivalstadt“ überreicht. Die Festivalmacher ehren damit die Unterstützung, die Green Screen vom ersten Moment durch Politik und Verwaltung erfahren hat, die unkomplizierte Art, mit der Anliegen besprochen werden, und nicht zuletzt das umwerfende Engagement der Bürger, denn 120 Ehrenamtliche machen das Festival mit ihrer herzlichen Art zu einer zweiten Heimat für Naturfilmer. Karin Himstedt bestätigte, dass die Stadt Eckernförde das Festival „auf jeden Fall weiterhin nach Kräften“ unterstützen werde – bislang bedeutet das 50  000 Euro pro Jahr.

Auch das Land steuert seit diesem Jahr 40  000 Euro jährlich bei. Warum, das erklärte Gastrednerin Sandra Redmann, SPD-Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Stiftungsrats der Stiftung Naturschutz SH. Die Arbeit von Green Screen werde „von allen sehr geschätzt“ und sei „hoch anerkannt“. „Sie haben hier in Eckernförde und Schleswig-Holstein etwas geschaffen, dass viele sicher nicht für möglich gehalten hätten: das größte Naturfilmfestival in Europa.“ Die vielen ehrenamtlichen Helfer würden für die Sache brennen: „Eine Stadt im Naturrausch.“

Besonders die Emotionalität zeichne das Festival aus. „Ich habe beim Festival schon viel gelacht, gestaunt, geschwiegen und geweint. Auf jeden Fall bin ich mit einem großen Gefühl nach Hause gegangen.“ Sie dankte dem Green-Screen-Team für einen „großen Beitrag für Schleswig-Holstein“, bevor sie eine Weltpremiere ankündigte: den Film „Wildes Neuseeland – Die Südinsel“ von Robert Morgenstern, der im Anschluss mit seinem Team auf der Bühne von den Abenteuern der Dreharbeiten berichtete.

Emotional wurde es zuvor auch bei einem Rückblick auf die vergangenen zehn Jahre mit Bildern, auf denen auch der Visionär und Förderer Jochen Hillers zu sehen war. Er hatte Green Screen in wesentlichem Maße den Weg geebnet.


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erstellt am 15.Sep.2016 | 06:50 Uhr

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