zur Navigation springen

Eckernförder Zeitung

04. Dezember 2016 | 04:58 Uhr

Stadtteilwettkampf : Dritter Sieg in Folge für Borby

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Den 13. und vorerst letzten Stadtteilwettkampf zwischen Eckernförde und Borby hat zum dritten Mal in Folge Borby gewonnen. Damit wird die Goldene Sprotte zum achten Mal auf der Borbyer Hafenseite montiert.

Eckernförde | Wassertemperaturen um 11 Grad – die Randbedingungen für den diesjährigen maritimen Stadtteilwettkampf, bei dem Borby und Eckernförde nun schon im 13. Jahr um die Goldene Sprotte kämpften, waren nichts für zarte Gemüter. Fünf Disziplinen hatten die jeweils vier Kontrahenten der beiden gegnerischen Mannschaften zu absolvieren: Tauziehen (Hol über) über den Hafen, Verbringen von je drei Flaggen auf Zeit auf ein Floß (Kaperfahrt), sich gegenseitig mit Hilfe einer Lanze das Boot zum Kentern bringen (Lanzenreiten), einen Turm aus Schwimmmringen auf verankertem Floß zu stapeln (Leuchtturm) und zuletzt als Seiltänzer auf einer Slackline möglichst viel Schritte zu machen.

„Das Floß ist auf der anderen Seite“, kommentierte Moderator Stefan Borgmann die Bemühungen der Eckernförder Mannschaft, das Floß anzusteuern. Am Ende erwiesen sich die Borbyer als die Geschickteren im Umgang mit dem störrischen Kanu. Auch in der zweiten Disziplin, am über den Hafen gespannten Seil das jeweilige Kanu einmal von Eckernförde nach Borby und zurückzuziehen, war nicht einfach. Seine Erfahrung aus den vergangen Jahren nutzend, galt die Anweisung von „Hubi“ (Matthias Huber): „Der Vordere zieht und der hintere im Boot führt nur die Richtung“. Diese Strategie ging auf und auch diesmal konnten die Borbyer die Punkte für sich verbuchen. Waren die beiden bisherigen Disziplinen mit etwas Geschick durchaus trocken zu bewältigen, gab es dafür beim Lanzenreiten keine Gelegenheit. Um so dankbarer waren die Teilnehmer über die Neoprenanzüge, die Tauchschulinhaber Thorsten Peuster für die Aktion zur Verfügung gestellt hatte. „Auch im Neo war es gut kalt, wenn man dann in Action ist, merkt man es aber kaum noch“, sagte Sergio Mercuri, der für das Team Borby startete. Trotz vielfachem Anfeuern von beiden Seiten durch die vielen Zuschauer rund um die Holzbrücke war dann auch in dieser Disziplin letztendlich Eckernförde unterlegen, ein Umstand der den Kontrahenten weiteren Kaltwassereinsatz ersparte, da mit den restlichen beiden Disziplinen kein Ausgleich mehr möglich war. Damit stand das Ergebnis nun schon zum dritten Mal in Folge zugunsten von Borby fest. Insgesamt konnte Borby die Goldene Sprotte im Lauf der 13 Veranstaltungen bereits acht Mal für sich verbuchen.

Eine Revanche für die Eckernförder wird es allerdings nicht mehr geben, da laut Touristik-Geschäftsführer Stefan Borgmann die Sprottentage ab dem kommenden Jahr anstelle der Aalregatta bereits zu Pfingsten stattfinden. „Wir werden das Konzept etwas ändern und den Fisch etwas mehr in den Vordergrund stellen, als Ersatz gibt es dann zum Juli-Beginn eine eher sportlich orientierte Veranstaltung mit der Dirty Coast Challenge. Geplant ist auch eine 16 Meter hohe Rampe, von der jeder, der möchte, mit Skateboard, Fahrrad oder Bobbycar den Weg ins Hafenbecken findet“, so der Touristikchef.

Karte
zur Startseite

von
erstellt am 11.Jul.2016 | 06:39 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Themen zu diesem Artikel:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen