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Eckernförder Zeitung

04. Dezember 2016 | 21:28 Uhr

AUSSTELLUNG EISENBAHNMODELL : Die Kreisbahn kehrt zurück

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Treff Eckernförder Eisenbahnfreunde präsentiert am Sonnabend, 3. September, im Saal der Stadtwerke die ersten Ergebnisse ihres Modells der alten Kreisbahn von 1951. Von 11 bis 16 Uhr ist die Schau geöffnet.

Eckernförde | Angewandte Geschichte könnte man ihren Auftrag nennen: Die Mitglieder des Treffs Eckernförder Eisenbahnfreunde (TEE) haben es mit ihrem Modell, das den Eckernförder Bundesbahnhof und Teile der Innenstadt aus dem Jahr 1951 zeigt, ins Museum geschafft. Dort führen sie wöchentlich ihre Anlage vor. Jetzt arbeiten sie an einem Modell der alten Kreisbahn von Eckernförde nach Kappeln – ebenfalls aus dem Jahr 1951. „Es ist ein Fünfjahresprojekt“, sagt Manfred Seyler. Das kommt hin: 2014 haben sie mit der Erstellung der einzelnen Module, die aneinandergekoppelt werden können, angefangen und haben jetzt knapp die Hälfte fertig. Am Sonnabend, 3. September, präsentieren sie der Öffentlichkeit von 11 bis 16 Uhr ihre bisherigen Ergebnisse im großen Saal der Stadtwerke am Bornbrook.

Die Kreisbahn wurde 1889 feierlich in Betrieb genommen und knapp 70 Jahre später wieder geschlossen. Insgesamt 13 Stationen gab es zwischen Eckernförde und Kappeln. Sie alle werden von den TEE-Mitgliedern auf Holzsegmenten von 60 x 100 Zentimetern im Maßstab 1:87 nachgebaut. Dabei halten sie sich an alte Fotos und ihre „Bibel“, das Buch „Die Eckernförder Kreisbahnen“ von Heinz-Herbert Schöning aus dem Jahr 1998. Mit den Streckenabschnitten zwischen den Stationen kommen sie am Ende auf 50 Segmente, also 50 Meter. „Die Strecke verlief zwar gerade, aber wir werden das nur in Schlangenlinien oder in einer Turnhalle aufbauen können“, sagt Manfred Seyler. Am Sonnabend werden die ersten Ergebnisse in einem großen Kreis präsentiert. Der Eintritt ist frei, um eine Spende zur weiteren Finanzierung der Anlage wird gebeten.

Der Tatendrang der TEE-Mitglieder ist ungebremst, auch wenn sie Sorgen plagen: „15 Jahre lang haben die Stadtwerke uns Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, wofür wir sehr dankbar sind“, sagt Manfred Seyler. Doch jetzt benötigen die Stadtwerke die Räume selbst. Der TEE ist also auf der Suche nach einer neuen Heimat. „Wir haben schon etwas in Aussicht, wo wir die einzelnen Module unterstellen können, aber keine Räume für eine Werkstatt, wo wir weiterbauen können.“ Wer dem Verein helfen oder einen Hinweis auf Räumlichkeiten geben kann, wird gebeten, sich unter Tel. 0170/5225732 bei Manfred Seyler zu melden.

>www.tee-verein.de

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