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Eckernförder Zeitung

08. Dezember 2016 | 17:17 Uhr

Der heilige Martin – ein Vorbild für alle

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Über 200 Kinder und Erwachsene beim Sankt-Martinsumzug von Kirchengemeinden und Touristik

Die Tradition des Sankt Martin ist im Ostseebad ungebrochen. Über 200 Kinder und Erwachsene, ausgestattet mit Laternen, waren gestern am frühen Abend der Einladung der Kirchengemeinden St. Nicolai, Borby sowie St. Peter und Paul und der Eckenförde Touristik und Marketing GmbH zum St.-Martinsumzug gefolgt.

Vor dem Umzug trafen sich die Teilnehmer in den jeweiligen Kirchen, die Ausgangspunkt des Sternenmarsches waren, zu einer kurzen Andacht, bevor sie sich singend bei einer kühlen, aber trockenen Witterung auf den Weg zur St.-Nicolai-Kirche machten. Für die Kinder, die keine eigene Laterne hatten, hielten die Mitarbeiter der Touristik Laternen bereit – die Förde Sparkasse hatte im Vorfeld 500 Laternen gespendet.

Angeführt von Jan Teichmann, Pastor in Borby, kamen die Borbyer über die Holzbrücke in die Innenstadt. Pfarrer Wolfgang Johannsen führte den Zug von St. Peter und Paul an, begleitet von Pastor Dirk Hombrighausen von St. Nicolai. In der Kieler Straße Süd gesellte sich Sankt Martin in einem roten Umhang hoch zu Ross zu dem Umzug. Sein Erscheinen erinnerte an die Legende des Bischofs, der seinerzeit seinen Mantel mit dem Schwert zerschnitt, um ihn mit einem armen Mann am Straßenrand zu teilen. Bereits zum zehnten Mal verkörperte Angela Beyer vom Reitverein Kosel den heiligen Martin. Auch ihr Pferd Willi (26) war wieder dabei und ließ sich weder durch den Gesang, die leuchtenden Laternen oder das Blitzgewitter der Kameras aus der Ruhe bringen. Denn das Arabische Halbbut war wie immer der Star der Veranstaltung. Vor St. Nicolai sangen alle Teilnehmer gemeinsam das Lied vom Sankt Martin, bevor es in die Kirche ging, die bis auf den letzten Platz besetzt war. Der Posaunenchor begrüßte die Ankömmlinge mit seinem Spiel. „Wie schön, dass wir alle gemeinsam das St. Martinsfest feiern“, sagte Pastor Dirk Homrighausen, der daran erinnerte, dass Teilen in heutiger Zeit wichtiger denn je sei. Im Anschluss gab es für alle heiße Wecken und Kinderpunsch, bevor die Laternen den Weg nach Hause leuchteten.

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