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Eckernförder Zeitung

01. Oktober 2016 | 03:29 Uhr

„Das ist für mich der schönste Tag im ganzen Jahr“

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

„Eckernförde gemeinsam“: Großer Teamgeist beim Fest behinderter und nicht- behinderter Menschen

Eckernförde | „Eckernförde gemeinsam“ hieß das Motto beim Fest der Integration, das am vergangenen Sonnabend im Kurpark und in und vor der Konzertmuschel gefeiert wurde. 1996 ins Leben gerufen, wurde es zum 19. Mal ausgetragen, im kommenden Jahr steht somit ein runder Geburtstag ins Haus.

Im Zentrum stand dabei das Spiel ohne Grenzen, bei dem acht Mannschaften gegeneinander antraten: die Polizei als Titelverteidiger und Ausrichter des Wettbewerbs, die Freiwillige Feuerwehr, das Technische Hilfswerk, das DRK, die Tafel, das Heilpädagogium, der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und die Bahnhofsmission. Jedem Team gehören sechs Wettkämpfer an, je vier Teilnehmer der Mannschaften und zwei Bewohnern der Evangelischen Wohnhilfe. Angeboten wurden die Spiele Jakkolo, ein Sommerskiwettbewerb, Softballwerfen und Sandsäcke füllen.

Um 12 Uhr begrüßte Pastor Ullrich Schiller die zahlreichen Besucher und hielt eine kurze Andacht. Danach begannen die Spiele. Die Polizei bot ein Wasserspiel an, bei dem ein Hindernissparcours, bepackt mit einem Wasserbehälter, möglichst schnell zu durchlaufen werden musste. Der ASB richtete einen Sommerski-Wettbewerb aus, bei dem die Teilnehmer Schnelligkeit und Geschick beweisen mussten. Die Spiele fanden in einer entspannt-fröhlichen Atmosphäre sowohl in den Teams als auch auf Seiten der Besucher statt. Alle Menschen, ob alt, jung, groß, klein, behindert oder nicht, waren zum Mitmachen und Mitfeiern eingeladen. Genau das war das Ziel des Festes im Zeichen der Integration und Inklusion. „Dieser Zusammenhalt und die Integration machen das Fest Jahr für Jahr zu etwas Besonderem“, sagte Moderator Heinz-Michael Kornath.

Das spannende Endspiel der Spiele ohne Grenzen fand zwischen der Polizei und dem Heilpädagogium statt. Aufgabe war es, einen Ball von einem Teilnehmer zum anderen ins Ziel zu jonglieren. Zum diesjährigen Sieger jonglierte sich schließlich das Heilpädagogium. Zukünftig ist es die Aufgabe der Viertplatzierten, das Fest für das nächste Jahr auszurichten und diese Aufgabe übernimmt bei „Eckernförde gemeinsam“ 2017 das Technische Hilfswerk Eckernförde.

Neben den sportlichen Wettkämpfen gab es Infostände sozialer Organisationen, einen kleinen Flohmarkt, eine Tombola und eine Versteigerung. Für das leibliche Wohl sorgten ein Kaffe- und Kuchen-, ein Bratwurst- und Getränke- sowie ein Eisstand.

Mit Musik geht alles besser, das sagte sich auch die Musikgruppen, die auf der Bühne in der Konzertmuschel aufspielten. Den Anfang machten die „Berliner Pferde“, eine Band aus Bewohnern und zwei Mitarbeitern der ev. Wohnhilfen Rendsburg-Eckernförde. „Vacuum“, eine Band der Werkstatt Eckernförde und „Rosi und die Knallerbsen“, eine Band aus Bewohnern und Betreuern verschiedener Wohnformen der Lebenshilfe Schenefeld., sorgten nachmittags für beste, rockige Unterhaltung.

Vanessa, Mitglied von „Rosi und die Knallerbsen“, ist in einer Wohnform der Lebenshilfe Schenefeld zu Hause: „Letztes Jahr war ich auch schon mit dabei, das ist für mich der schönste Tag im ganzen Jahr!“


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erstellt am 19.Sep.2016 | 06:42 Uhr

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