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Eckernförder Zeitung

10. Dezember 2016 | 02:19 Uhr

Hörni : Das Eichhörnchen bleibt

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Jupp Verhasselt ist neuer Pächter der Kultkneipe an der Gaethjestraße. Der Betrieb geht ab Freitag unverändert weiter, auch Wirtin Moni ist mit dabei.

Eckernförde | Das „Eichhörnchen“ ist gerettet. Die Kultkneipe an der Gaehtjestraße hat nach dem Tod von Gerd Wallentin mit Hans-Josef (Jupp) Verhasselt einen neuen Pächter gefunden. Am Freitag öffnet die beliebte Trinkhalle wieder. Und auch das alte Team um Monika „Moni“ Ziegler ist weiterhin mit dabei.

Jupp Verhasselt betreibt ebenfalls das „Kuddelmuddel“, nur wenige Meter vom „Eichhörnchen“ entfernt. „Das Eichhörnchen ist wichtig für die Kneipenkultur in Eckernförde“, sagt er. „Und für den ganzen Gaza-Streifen. Wenn es verschwindet, habe ich Angst, dass die Kneipenmeile den Bach runtergeht.“ Ganz uneigennützig ist das Engagement also nicht.

Egal, alle sind zufrieden. Auch der Verpächter „Reinke Immobilien“ aus Kiel. „Wir hatten mehrere Interessenten“, sagt Mitarbeiter Martin Spierling. Jupp Verhasselt habe einen langfristigen Mietvertrag erhalten. Und auch eine vorläufige Konzession habe er schon. Im Gebäude selbst werde sich bis auf einige Brandschutzarbeiten nichts ändern. „Es bleibt alles, wie es ist“, bestätigt Jupp Verhasselt.

Auch die Kneipengänger sind derweil glücklich. Auf der Facebookseite „Das Hörni muss bleiben“ herrscht Freude pur: „Das ist die beste Nachricht dieses Jahres“, schreibt Jörg Rennwald. „Das Hörni braucht man wie die Luft zum Atmen!!!!“ Und Markus Sandow bestätigt: „Das Hörnie ist ja auch nicht irgendeine Kneipe..... das ist ne Institution!“ Thomas Daniel bringt es auf den Punkt: „Legenden sterben nie.“

Am Freitag gibt es also eine große Wiedersehensparty. Um 17 Uhr öffnet das Eichhörnchen und veranstaltet am Freitag und Sonnabend eine Halloween-Party. Dass es so schnell schon weitergehen würde, hat anscheinend niemand erwartet. Denn das Eichhörnchen-Team hat parallel dazu schon im Utgard eine Hörni-Halloween-Party organisiert. Hier wie dort – Verkleidungen sind also gern gesehen. Wer will, kann zum Beispiel als Freudenträne oder als gute Nachricht gehen.

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erstellt am 27.Okt.2016 | 06:20 Uhr

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