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Eckernförder Zeitung

04. Dezember 2016 | 05:03 Uhr

Tourismus : Damp interessiert an Netzausleger am Hafen

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Damper Tourismusausschuss empfiehlt Kauf eines Netzauslegers / Gästeinformationssystem erhält Update

Damp | Auch die Gemeinde Damp will sich an der von der Ostseefjordschlei GmbH initiierten Platzierung des so genannten Netzauslegers in der Region beteiligen. Der Tourismusausschuss unter Leitung von Uwe Wichert empfahl bei seiner Sitzung in dieser Woche die Anschaffung des Objektes gemeinsam mit anderen interessierten Gemeinden als Gemeinschaftsaktion. So haben Kosel und Winnemark im Amt Schlei-Ostsee schon die Anschaffung beschlossen. Auch Kappeln und Boeren jenseits der Schlei sind schon dabei. In der Diskussion wurde ein Standplatz auf der Südseite des Hafens, möglichst auf einer Grundfläche der Gemeinde, als die „optimalste“ bezeichnet und einstimmig empfohlen, teilte Wichert auf EZ-Nachfrage mit. Je Netzausleger wird mit Kosten von rund 10  000 Euro gerechnet, wobei eine Förderung durch die Aktiv-Region erwartet wird, wodurch der Ko-Finanzierungsanteil der Gemeinde auf rund 6400 Euro sinkt.

Darüber hinaus stellte Michael Meyer von der Firma md4net GbR die neue Fassung des Gästeinformationssystems vor. Auf interaktionsfähigen Bildschirmen können Interessierte bei der DLRG-Station, am Hafenmeistergebäude und im Damper Entdeckerbad Informationen zum Standort und Angeboten digital abrufen. Die Anlagen sind so ausgelegt, dass Rollstuhlfahrer sie ebenfalls ohne jegliche Schwierigkeiten nutzen können, sagte Wichert.

Zu den Neuerungen, die Meyer vorstellte, gehören mehr abrufbare Informationen sowie ein frischeres Aussehen. Außerdem orientiert sich die Aufmachung an dem im Vorjahr erstellten Fleyer „Damp A-Z“. Ergänzt wurde zudem eine Wetterstation und ein Veranstaltungskalender, der die Angebote der Gemeinde Damp und des Ostseeressorts darstellt. Schließlich werden die aktuellen Messergebnisse für die Wasserqualität der Badestellen dargestellt. Der Ausschuss befand, dass mit den Updates eine Wertverbesserung im Hinblick auf das bisherige System erfolgte und auch die Grundeinstellung sehr viel gefälliger sei, so Wichert. Der Systemstart soll in etwa eineinhalb Wochen erfolgen. Als Planungsidee wurde vorgeschlagen, das System auch in eine Internetseite umzusetzen.

In seinem Bericht informierte Wichert, dass die Arbeitsgruppe „Bettensteuer“ bereits einmal tagte und eine Sammlung von möglichen förderlichen touristischen Infrastrukturvorhaben zusammen trug. Das nächste Treffen ist Anfang Juli.

Hinsichtlich der vom Deutschen Bundestag am 25. Juni verabschiedeten Neuregelung zum Fracking seien Auswirkungen auf den Antrag zur möglichen Kohlenwasserstoffe Aufsuche in Waabs bisher nicht erkennbar, so Wichert. „Die Angelegenheit wird weiter beobachtet“, sagte er.

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erstellt am 01.Jul.2016 | 06:03 Uhr

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