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Freizeit : Damp bringt Entdecker- und Kletterwald an den Start

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Kletterpark-Fachleute im Damper Wald / Untersuchungen für Machbarkeitsstudie / Ergebnisse im April erwartet

Damp | Wälder haben etwas Mystisches – wenn der Morgennebel sich hebt. Die Beschaulichkeit wurde in dieser Woche gestört. Früh am Morgen huschen zwei Männer von Baum zu Baum, ziehen Schnüre, vermessen den Raum, machen Aufzeichnungen und mittendrin Damps Bürgermeister Horst Böttcher. Es klärt sich schnell auf, Tobias Altvater und Bernd Strobach sind Projektmanager der Firma „faszinatour GmbH“ aus Immenstadt. Gemeinsam mit Horst Böttcher erstellen sie die ersten Schritte für eine Machbarkeitsstudie für einen Erlebnis- und Kletterwald.

Das Ostseebad Damp ist bekannt für seine Aktivitäten im Sportbereich. Seit August 2015 wird nun zielstrebig an einer Idee für die Erweiterung im Tourismusbereich gearbeitet. Bürgermeister Böttcher ist froh, dass er Graf Alexander zu Reventlow gewinnen konnte, einen Waldabschnitt bei Schau/Damp zur Verfügung zu stellen und er hat genaue Vorstellungen. „Wir möchten Naturerfahrung, Erlebnis, Aktivität und Erholung für Jung und Alt, für Familien, Sportvereine und auch für beeinträchtigte Menschen anbieten“, sagt er. Genau dahin entwickle sich derzeit der Tourismus. Gäste suchten oft gezielt nach Kletterwäldern. Die Erlebnisthemen Wikinger und Piraten werden mit aufgegriffen. „Wir möchten einen Entdecker- und Kletterwald anbieten“.

Ob spielerische Kinder-Parcours, abwechslungsreiche Jugend-Parcours oder anspruchsvolle Sport-Parcours, mit „faszinatour“ ist eine Firma mit 20-jähriger Outdoor-Erfahrung ein starker Partner in der Planung.

Als intensive Erlebniswelten haben sich Kletterwälder als attraktive Freizeitanlagen etabliert. Sie steigern das Image und die Attraktivität der Region, so die Erfahrung der Fachleute. 120 Stationen sind im Wald von Schau vorerst angedacht und werden nun Schnur für Schnur von Baum zu Baum plastisch sichtbar. Dann geht es in die Feinplanung, berichtet Horst Böttcher.

Eine Machbarkeitsstudie muss gefertigt werden, in der die Eignung des Geländes, der Bäume, der Einzugsbereich sowie Wettbewerbsfragen und vieles mehr geklärt werden müssen. Böttcher hofft diese bis Anfang April in den Händen zu haben. Die nächsten Schritte sind dann die Eingabe in den Tourismusausschuss und die Entscheidung in der Gemeindevertretung. Wenn das Konzept steht und alles klappt, könnten Besucher 2018 den Wald neu erleben.

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erstellt am 10.Mär.2017 | 06:40 Uhr

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