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Eckernförder Zeitung

03. Dezember 2016 | 07:56 Uhr

Ansegeln beim SCE : Clubs basteln an gemeinsamer Aalregatta

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Vorsitzender des Segelclub Eckernförde berichtet über Sondierungsgespräche mit dem Kieler Yachtclub zur Re-Integration der Aalregatta in die Kieler Woche. Kommodore Klaus Buß eröffnet die Segelsaison.

Eckernförde | Wird die Aalregatta wieder Teil der Kieler Woche? Möglich wär’s, beschlossen ist aber noch nichts. Im Rahmen der Saisoneröffnung beim Segelclub Eckernförde (SCE) berichtete Vorsitzender Werner Trapp über erste Sondierungsgespräche mit dem Kieler Yachtclub, die Aalregatta wieder in gemeinsamer Kooperation in die Kieler Woche zu integrieren. Sollte dies für 2017 umgesetzt werden, würden beide Vereine dies gemeinsam offiziell verkünden. In den vergangenen Jahren habe die autarke Durchführung der Aalregatta zu Pfingsten den SCE organisatorisch nahe an seine Grenzen gebracht, so Trapp, so dass der mögliche Neuanfang mit viel Beifall durch die Anwesenden begrüßt wurde. Mit außerordentlichem Dank überreichte der Vorsitzende Petra Biedermann und Elke Bolthausen jeweils einen Blumenstrauß, beide kümmerten sich mit hohem Engagement in letzter Minute um die Durchführung der letztjährigen Aalregatta, nachdem diese aus organisatorischen Gründen beinahe auszufallen drohte.

Etwas ungewöhnlich war die diesjährige Saisoneröffnung beim Segelclub Eckenförde schon – das traditionelle Ansegeln erfolgte ohne die obligatorische, gemeinsame Ausfahrt über die Eckernförder Bucht. „Es wären einfach zu wenig Boote gewesen, die hätten teilnehmen können“, stellte der Vorsitzende klar. Das unbeständige Wetter in den vergangenen Wochen hatte bei vielen Seglern dafür gesorgt, dass sich die üblichen Frühjahrsarbeiten erheblich verzögerten, und bei Hagel und Graupelschauern mit Temperaturen knapp über null Grad war an ein Maststellen nur bei ganz Hartgesottenen zu denken. So traf man sich lieber gut geschützt in der Halle 4 zur offiziellen Eröffnung des Segeljahres, zuvor hatte das Wetter schon dafür gesorgt, dass der beliebte Seglerflohmarkt auch unter schützendem Dach stattfand.

Zur Ansprache des Kommodore Klaus Buß um Punkt 14 Uhr war die Halle gut gefüllt. Buß verdeutlichte, dass die Mitglieder auf ihren Club, der eine bezahlte und schuldenfrei Anlage sein Eigen nennen könne, stolz sein könnten. Er verwies auch auf die enorm verbesserte Diskussionskultur bei schwierigen Sachfragen. „Insbesondere hat die Jugendarbeit bei vielen im Club einen breiten Konsens gefunden, das war nicht immer so“, sagte Buß und hob auch das außerordentliche ehrenamtliche Engagement hervor. „Mit dem bisher Geleisteten hat der Club nicht nur eine gute Voraussetzung für die Saison, sondern auch für die Zukunft“, so Buß, der mit der guten Außenwirkung des SCE auch einen außergewöhnlichen Mitgliederzuwachs sowohl bei Erwachsenen als auch Jugendlichen in Verbindung bringt.

Der Vorsitzende Werner Trapp ist erst seit zwei Monaten im Amt. Wichtig sei für ihn, dass der SCE in der Segelbundesliga durchaus Zukunft sieht und dafür extra eine J70 Yacht angeschafft habe, die vom Kreis-und Landessportverband mit 10  000 Euro bezuschusst wurde. Mittel aus gleicher Quelle gab es auch für eine weitere 420er Jolle der Jugendabteilung. Begrüßt wurden auch die 15 Anwesenden unter den insgesamt 38 Neumitgliedern, die ihre Clubnadeln erhielten.

„Heiß Stander“ lautete dann im Anschluss das Kommando am Flaggenmast, bevor man sich zum Seglergespräch bei Kaffee und Kuchen im SCE-Restaurant traf.



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