zur Navigation springen

Eckernförder Zeitung

23. März 2017 | 11:34 Uhr

Baumpflege : Baasch verteidigt Baumbeschneidung

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Dirk Jöhnk (Bündis 90 / die Grünen) beschwert sich über Baumbeschnedigung/ Reinhard Jandke als Naturschutzbeauftragter empfohlen

Gettorf | Nachdem der Vorsitzende,Marco Koch (CDU) , die Sitzung für Wirtschaft, Verkehr, Bauwesen und Umwelt ordnungsgemäß eröffnet hatte, kamen sogleich kritische Fragen auf den Tisch. Es ging um die Beschneidung der Baumkronen in der Bornsteiner Straße. Dirk Jöhnk von den Grünen beschwerte sich über die seiner Meinung nach „unprofessionelle Baumbeschneidung“. „Wer auch immer da Hand angelegt hat, sollte da die Finger von lassen“, sagte Jöhnk. Des Weiteren bemängelte er den Zeitpunkt der Beschneidung. Der Landschaftsgärtner sagte, dass eine derart massive Baumbeschneidung zu dieser Jahreszeit nicht angemessen sei.

Die Beschneidung hatte der Bauhof im Auftrag der Gemeinde ausgeführt. Bürgermeister Jürgen Baasch verteidigte das Vorhaben. „Das ganze hat schon seine Richtigkeit, denn wie man sieht, sind nicht alle Bäume beschnitten, sondern nur die, die in unmittelbarer Nähe zu Wohnhäusern stehen“, sagte Baasch. Als der Sturm Christian einige Bäume zum Umkippen brachte, und Wohnhäuser dadurch beschädigt wurden, entschied die Gemeinde dem entgegenzuwirken. Bei Bäumen an der Straße komme es durch den Asphalt zu einer einseitigen Wurzelbildung. Deshalb seien die Bäume, gerade bei Westwind, einsturzgefährdet. „Die Baumkronen sind Windfänger, deshalb müssen diese zurückgeschnitten werden, erklärt Baasch.„ Hier herrscht Gefahr in Vollzug.“ Des Weiteren verwies der Bürgermeister auf die Fachkompetenz des Bauhofes: „Hier wurde nicht einfach drauf los geschnitten, da war ein Fachmann dran“, erklärte Baasch. Er versicherte, dass die Bäume wieder ausschießen würden.

In seinem Bericht erklärte Baasch, dass Ende März die Sohle für die neue fünfgruppige Kita an der Ecke Ofeld/Kieler Chausse, betoniert und gleichzeitig der Grundstein gelegt werden soll. Das Holzständerwerk werde derweil in der Werkstatt der Zimmerei fertiggestellt. Laut Architekt, werde das Gebäude im September, spätestens Oktober fertiggestellt.

Ein weiterer Punkt war die Beschaffung von Asylcontainern, die im Sportpark aufgestellt werden sollen. Aufgrund des drastischen Rückgangs der Asylsuchenden verschenkt das Land die Container an gemeinnützige Körperschaften, Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft sowie Kommunen mit Sitz in Schleswig-Holstein. Sechs Stück sollen auf dem Sportpark einen Platz finden. Zwei für die Schule und jeweils zwei für den Gettorfer Turnverein sowie den Sport Club. „Die Gemeinde wird den Transport organisieren, spätestens nächste Woche werden sie beim GMSH (Gebäudemanagement Schleswig-Holstein), abgeholt“, so der Bürgermeister.

Darüber hinaus hatte der GTV einen Bauvorantrag gestellt, neben dem Vereinsheim, ebenfalls Container aufzustellen. Die Trennwände sollten entnommen werden, damit die Container als zusätzliche Sporthalle und Lagerraum genutzt werden können. Dieser Antrag wurde vom Ausschuss abgelehnt.

Des Weiteren ging es um die Besetzung der ehrenamtlichen Stelle eines Naturschutzbeauftragten für die Gemeinde. Der Ausschuss beschloss einstimmig Reinhard Jandke als Naturschutzbeauftragten der Gemeinde einzusetzen. „Ich interessiere mich für die Natur, ich komme viel rum und bin schon seit langem ehrenamtlich als Wild- Jagd- und Forstschädenschätzer für die Gemeinde tätig“, erklärte Jadke seine Bewerbung.

zur Startseite

von
erstellt am 15.Mär.2017 | 07:57 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen