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Eckernförder Zeitung

27. August 2016 | 08:23 Uhr

Segeln : Ausgeglichene Bedingungen für jeden

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Beim 18. Louisenlunder Herbstpokal auf der großen Breite der Schlei vor Schloss Louisenlund war bei den Windbedingungen für jeden etwas dabei.

Fleckeby | Für jeden etwas dabei: So lautete zumindest wettertechnisch die Bandbreite beim 18. Louisenlunder Herbstpokal auf der großen Breite der Schlei vor Schloss Louisenlund. War der Wind am Sonnabend eher mäßig, frischte er pünktlich zum Start der letzten drei Wettfahrt am Sonntagmorgen auf und sorgte mit drei bis vier Windstärken aus Nordwest dafür, dass die 141 jugendlichen Segler auch körperlich auf ihre Kosten kamen.

Gestartet wurde in den Bootsklassen Europe, Teeny, Opti-B, 29er und 420er. Insgesamt waren 96 Boote auf zwei Regattabahnen auf dem Wasser, um auf „Up and Down“-Kursen gegeneinander anzutreten. Kaum Körpereinsatz, dafür aber Taktik, Fingerspitzengefühl und volle Konzentration war am Sonnabendnachmittag angesagt. Prognostizierte Windstärke um eins Beaufort machte es den eher windgewohnten Jugendlichen nicht leicht, das richtige Timing vor dem Start zu finden. Frühstarts mit anschließendem Gesamtrückruf war die Folge, drehte zunächst der Wind leicht nach links, war es in den Folgewettfahrten genau umgekehrt. Dichtes Gedrängel für die beste Startposition und daraus resultierende Frühstarts ließ die Wettfahrtleitung zum bewährten Mittel der „Black Flag“ greifen, die besonders risikobereite Starter bei Vergehen sofort disqualifizierte.

Gesegelt wurde nur auf kurze Distanz. Lediglich die 29er durchliefen die Bahn mit zwei Runden, während windbedingt die restlichen Klassen lediglich eine Bahn absolvierten. Bootsbeherrschung machte bei der ein oder anderen Crew taktische Fehleinschätzungen wett, als von der letzten Bahnmarke kommend, auf einem Grenzkurs unter Spinnaker kurz vor der Ziellinie noch der ein oder andere überholt wurde.

Ganz anders sah es am Sonntag aus als ein frischer Nordwest die letzten Regenwolken vertrieb. Waren am Vortag noch die Leichtgewichtler im Vorteil, kehrten sich die Verhältnissen am Sonntag zugunsten der schwereren Crews um. So wurden bei den 29er die weiblichen Tagessieger Stuhlemmer/Schuchmann vom Vortag nach hinten gereicht und mit drei ersten Plätzen von Hinnerk Siemsen/Sören Brandt vom Kieler Yacht Club (KYC) übernommen. Ähnlich erging es den Vortagsfavoriten bei den 420ern. Hier gaben Team Hansen/Grube aus Bremen die Führung mit drei Punkten Vorsprung an Viktor Hellmann/Arne Gruschka ab. Durch Punktegleichstand mit den Zweitplatzierten, jedoch einer schlechteren Einzelwertung, kamen die amtierenden Landesjugendmeister Katja Faltin und Caroline Schell vom SC Eckernförde lediglich auf den dritten Platz. Sehr souverän segelte Benedikt Rieckhof bei den „Europe“. Mit dem bestmöglichen Ergebnis von fünf Punkten ließ er den Zweitplatzierten um sieben Punkte hinter sich. Mit Punktegleichstand, aber besserem Einzelergebnis, behauptete sich Leif Kruse (TSVS) gegenüber Ole Schweckendiek (KYC) in der Opti-B Gruppe. Einen klaren Sieg erzielten Gwendolyn Hecht/ Tjard Steinhoff (SVSE) bei den „Teeny“. Wanderpreise gab es für die Gesamtsieger der einzelnen Bootsklassen sowie für die U17-Sieger in den Klassen 29er, 420er und Europe, für die U14 Sieger im „Teeny“ und für die U12-Gewinner im Opti-B.

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erstellt am 23.Sep.2014 | 13:06 Uhr

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