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Eckernförder Zeitung

10. Dezember 2016 | 06:14 Uhr

Messe für Berufsanfänger : Ausbildungsforum: Große Hilfe bei der Berufswahl

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Zum siebten Mal: Freitag bietet das Ausbildungsforum Chancen für erste Kontakte zum Arbeitsmarkt.

Altenholz | Studium oder kaufmännische Ausbildung? Ein Pflegeberuf oder doch ins Handwerk? Viele Schüler wissen noch nicht, wie es nach dem Schulabschluss weiter gehen soll – da kann das Ausbildungsforum Altenholz (AfA) helfen. Zum siebten Mal organisieren Fiona und Rolf Lorenzen gemeinsam mit der Gemeinde Altenholz dieses Angebot, bei dem die Schüler die Möglichkeit haben, einen Eindruck von verschiedenen Berufen und Arbeitgebern zu bekommen. Am Freitag, 11. November, öffnet die Messe von 11 bis 13.30 Uhr in der Edgar-Meschkat-Halle.

„Aber nicht nur die Schüler haben den Nutzen erkannt“, berichtet Organisator Rolf Lorenzen, selbst Arbeitgeber und Vorsitzender des TSV Altenholz. Auch unter den Unternehmen hat sich herum gesprochen, was das AfA bietet. 28 Ausbildungsbetriebe haben sich angemeldet, darunter die Handwerkskammer Lübeck, die mit der Beratungsstelle Kiel Informationen zu rund 130 Handwerksberufen geben kann. Die Bundeswehr stellt etwa 50 Ausbildungsberufe und weitere 30 Studiengänge vor. Aber auch ein Feinoptiker, die Landespolizei, eine Tierärztin, eine zahnärztliche Gemeinschaftspraxis, ein Sprachcenter, eine Floristin, ein Steuerberater und noch viele mehr sind vertreten und stehen den Jugendlichen Frage und Antwort.

Dadurch, dass Lorenzen die Ausstellung ehrenamtlich mit seiner Frau organisiert und die Gemeinde die Halle kostenfrei zur Verfügung stellt, bleibt das Angebot für alle kostenlos.

Die Altenholzer Schulen nehmen das Forum gern an. Die Zusammenarbeit sei hervorragend, beschreibt Lorenzen. Die Schulen haben den Termin fest im Lehrplan und bereiten das Thema vor und nach. Die Schüler gehen mit Laufzetteln zu den Ausstellern, auf denen Fragen beantwortet werden sollen. „Das dient in erster Linie dazu, das Eis zu brechen“, erklärt Lorenzen, denn oft falle gerade der erste Schritt, jemanden anzusprechen, besonders schwer. „Aber Geschäfte werden zwischen Menschen gemacht. Das Menschliche ist das Wichtigste“, so der Organisator weiter.

Als Ausbilder sei ihm selbst aufgefallen, dass Bewerber oft gar nicht wissen, was sie wirklich beruflich machen möchten und deshalb im falschen Beruf landen oder nicht motiviert sind. „Viele Unternehmen bemängeln, dass sie keinen qualifizierten Nachwuchs finden. Wir glauben, hier ist der richtige Punkt, um anzusetzen: Wir müssen an der Basis anfangen und die Schule – das ist heutzutage die Basis“, erklärt Lorenzen. „Der Sportverein hat ja auch einen Bildungsauftrag, daher ist es toll, dass wir das zusammen auf die Beine stellen können“, erklärt Bürgervorsteher Wolfgang Weiß. Das sieht Rolf Lorenzen genauso.

Wie er das schafft, neben der Selbstständigkeit und der ehrenamtlichen Arbeit als TSV-Vorsitzender? „Nicht alleine“, sagt er und lacht. „Ohne meine Frau würde ich das nicht machen“, erklärt er. Sie kümmert sich um alles Organisatorische und steht voll hinter ihm. Dafür bedankte sich auch Bürgermeister Carlo Ehrich: „Beeindruckend, welch ein Engagement Sie zusammen mit Ihrer Frau hier seit sieben Jahren an den Tag legen“.

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erstellt am 09.Nov.2016 | 05:57 Uhr

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