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Eckernförder Zeitung

04. Dezember 2016 | 07:10 Uhr

Kino : Auf der Suche nach dem richtigen Kino-Standort

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Die Einwohnerversammlung am Mittwochabend stieß auf verhaltenes Interesse: Rund 220 Besucher kamen in die Stadthalle. Unter ihnen waren nur wenige Jugendliche.

Eckernförde | Der große Ansturm blieb aus: Rund 220 Eckernförder sind gestern zur Einwohnerversammlung in der Stadthalle erschienen, in der es um die Vorstellung möglicher Standorte für die Ansiedlung eines kommerziellen Kinos in Eckernförde ging. Nachdem Bürgermeister Jörg Sibbel die Ausgangssituation und die Geschichte der Standortsuche erläutert hatte, stellte er mehrere Standorte vor, die zurzeit in der Diskussion sind, darunter unter anderem den Skaterpark am Schulweg und den Sky-Markt an der Reeperbahn. Im Anschluss erläuterten die Vertreter aller sieben in der Ratsversammlung vertretenen Parteien ihre favorisierten Standorte, bevor es in die Diskussion mit den Bürgern ging.

Mit diesen frischen Eindrücken aus der Einwohnerversammlung gehen die 27 Mitglieder der Ratsversammlung heute um 17.45 Uhr in ihre Sitzung im Rathaus. Dort steht zwei Monate nach der Ablehnung der Punkt „B-Plan-Aufstellung für ein Kino- und Einkaufszentrum auf dem Skaterpark im Schulweg“ zum zweiten Mal auf der Tagesordnung. CDU, SSW und FDP wollen erneut versuchen, eine Mehrheit zu organisieren. Am 14. März waren sie noch mit 11:14 Stimmen gescheitert.

Im Gegensatz zur März-Sitzung gibt es diesmal sogar eine Alternative: den Sky-Markt in der Gartenstraße (wir berichteten). Sollte es auch diesmal keine Mehrheit für den Skaterpark geben, haben CDU, SSW und FDP vorgesorgt und einen Antrag zur Durchführung eines Bürgerentscheids zur Errichtung eines kommerziellen Kinos mit integriertem Einzelhandel und Stellplätzen auf dem Skaterpark sowie für einen Neubau einer Skateranlage auf der gegenüberliegenden Fläche des Kleingärtnervereins eingebracht. SPD, Grüne, Linke und Bürger-Forum, die dies ablehnen, haben stattdessen die Entwicklung des Bahnhofsareals auf die Tagesordnung setzen lassen. Auch dort könnte, freilich mit einem anderen zeitlichen Hintergrund und vorbehaltlich einer positiven Positionierung, eventuell ein Kinozentrum errichtet werden.

> Ein ausführlicher Bericht über die Einwohnerversammlung folgt in der morgigen Ausgabe

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