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Amtsausschuss : Amt Dänischenhagen braucht eine neue Gleichstellungsbeauftragte

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Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Gleichstellungsbeauftragte legt ihr Amt nieder/ Stelle soll neu ausgeschrieben werden

Ganze 35 Minuten dauerte die Amtsausschusssitzung Montag. Von der Tageordnung abgesetzt wurde der Bericht der Gleichstellungsbeauftragten Dorothea Zehbe-Rockosch. Der Grund dafür war der überraschende Rücktritt der langjährigen Amtsinhaberin. Die Amtsverwaltung wird die Stelle ausschreiben. Aufgrund der Einwohnerzahl im Amtsbereich handelt es sich um ein Ehrenamt, das mit einer Aufwandsentschädigung vergütet wird.

Ausführlich und kontrovers wurde die Erhöhung des Auslagenersatzes für die Mitglieder der Wahlvorstände bei der kommenden Landtagswahl von bisher 30 auf 50 Euro diskutiert. Der Amtsausschuss folgte schließlich mehrheitlich der Empfehlung des Finanzausschusses, die Aufwandsentschädigung auf 50 Euro zu erhöhen.

Bei nur einer Enthaltung billigte der Amtsausschuss die Kündigung des öffentlich-rechtlichen Vertrages mit der Gemeinde Altenholz zur Beauftragung der Amtsverwaltung mit der Durchführung von Aufgaben des Ordnungswesens zum 31. Dezember. Bürgermeister Wolfgang Steffen (CDU), begründete seine Enthaltung damit, dass er auf Grund der Kurzfristigkeit vor der Entscheidung keine Möglichkeit mehr gehabt hätte, mit seinem Altenholzer Kollegen, mit dem er sehr gut zusammenarbeite, zu sprechen. Amtsvorsteher Sönke-Peter Paulsen (CDU) betonte, dass die Beendigung des Vertrages im Einvernehmen mit der Gemeinde Altenholz und auf Augenhöhe erfolge. Aufgrund der unterschiedlichen Arbeitsweisen der beiden Verwaltungen sei die Zusammenarbeit nicht immer ganz optimal gewesen.
>Einstimmig beschloss der Amtsausschuss die Stellungnahme des Amtes zur überörtlichen Prüfung.
>Einstimmig wurde ebenfalls die 5. Änderung der Vergabeordnung beschlossen. Es wurden vor allem die Wertgrenzen angepasst. Diese orientieren sich an der Vergabeordnung des Landes Schleswig-Holstein und des Kreises Rendsburg-Eckernförde. Durch diese Änderung erhoffen sich die Kommunalpolitiker, dass gerade auch in wirtschaftlich guten Zeiten wieder mehr Gebote bei Ausschreibungen für kommunale Aufträge abgegeben werden.

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erstellt am 15.Mär.2017 | 08:11 Uhr

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