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Eckernförder Zeitung

10. Dezember 2016 | 19:37 Uhr

26.UNICEF–GALA : Alles für Unicef: Show, Musical, Ballett

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Schüler sangen, tanzten und turnten am Sonntag für den guten Zweck in der Stadthalle. 2320 Euro kamen für das Hilfswerk zusammen.

Eckernförde | Tanzen, singen, musizieren, Theater oder Akrobatik, womit sich die Akteure bei der diesjährigen Unicef-Gala auch beteiligten, die rund 400 Zuschauer belohnten die Darbietungen der inzwischen 26. Gala in der vollbesetzten Stadthalle mit viel Applaus. Unterhaltung und Hilfe zugleich ist das Motto dieser Bühnenshow, die im städtischen Veranstaltungskalender seit Jahren ihren festen Platz hat.

Unzählige Kinder sind aktuell auf der Flucht vor Krieg und Terrorismus, haben dadurch kein Zuhause, kein Dach über dem Kopf, nicht ausreichend Essen und häufig auch kein sauberes Trinkwasser. „Hier setzt Unicef mit seiner Hilfe an, die ihr mit eurer Aufführung und den damit verbundenen Einnahmen unterstützt“, sagte die stellvertretende Bürgervorsteherin Anke Göttsch als Vertreterin der Stadt Eckernförde bei ihrer Begrüßung. In der Reihe der Herbstveranstaltungen sei die Gala eine der größten Benefizveranstaltungen in der Fördestadt. „Der Erlös dieser Veranstaltung kommt den Flüchtlingskindern, die zum Teil keine Eltern mehr haben, zugute“, sagte Klaus Röder, der sich zusammen mit Ingrid Miertsch um die Organisation kümmert und dabei von vielen freiwilligen Helfern unterstützt wird.

Unter der Moderation von Lena Maifarth (16) und Mona Horn (16), Schulsprecherinnen der Jungmannschule, sorgten viele Akteure – die Jüngsten gerade erst in die Schule gekommen –, für ein rundum gelungenes Programm. Den Auftakt machte der Grundschulchor der Fritz-Reuter Schule mit zwei Musicalstücken. Ohne Gesang, jedoch mit Anmut bot die Ballettschule Eckernförde viel fürs Auge. „Tausend kleine Taschenlampen scheinen“, sang der Chor der 1. und 2. Klasse der Gorch Fock Schule, um dann mit Hip Hop von der Ballettschule Helmke Frenzel im Programm fortzusetzen. Mit exotischen Gesang und Instrumenten entführte die Klasse 3  a der Richard-Vosgerau-Schule in ferne Länder. Syrische, türkische und afghanische Wurzeln stecken in den Solisten des Chores vom Heilpädagogium, Noah Nekzad aus Afghanistan erhielt für seinen Solopart allein auf der Bühne viel Applaus. Zum ersten Mal mit dabei und zahlenmäßig mit 45 Teilnehmern am stärksten vertreten war die Jes-Kruse Skolen, die neben ihrem Chor auch gleich die Begleitband mit dabei hatte. Höhepunkt der Veranstaltung dürfte die Showakrobatik des TuS Holtenau gewesen sein, die unter dem Titel „Face Kiel“ mit 20 Kindern (6 bis 18 Jahre) Kraft, Gewandtheit Körperbeherrschung und Gelenkigkeit vom Feinsten boten. Den Schlusspunkt setzte die Volkshochschule Groß Wittensee mit einem Sketch. „Dank Unterstützung von allen Seiten haben wir praktisch keine Unkosten“, lobte Klaus Röder die guten Rahmenbedingungen der Veranstaltung. Insgesamt zehn Teilnehmergruppen hatten sich zum Teil mit einem zweimaligen Auftritt beteiligt. „Hätten sich von den Angeschriebenen noch weitere gemeldet, hätten wir sie abweisen müssen“, stellte Röder fest.

Am Ende gab es viel Beifall für die jungen Künstler. Verdient hatten diesen aber auch die Gäste, denn immerhin kamen mit Eintritt und Brezelverkauf 2320 Euro zusammen, die als Hilfe für Flüchtlingskinder dringend gebraucht werden.

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Unicef steht für die am 11. Dezember 1946 gegründete United Nations International Children’s Emergency Fund (Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen), das den Aufgabenbereich der Entwicklungshilfe der Vereinten Nationen übernimmt.



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erstellt am 22.Nov.2016 | 05:08 Uhr

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