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Eckernförder Zeitung

18. September 2014 | 09:40 Uhr

Acht neue Maler und Lackierer

vom

Claudia Klinck aus Eckernförde fährt als Innungsbeste zum Landeswettbewerb

Rendsburg-Eckernförde | Auf diesen Augenblick haben sie lange hingearbeitet. Acht Auszubildende im Maler- und Lackiererhandwerk im Altkreis Eckernförde durften nach bestandener Prüfung in Rendsburg ihre Gesellenbriefe entgegen nehmen. Mit den Leistungen war die Prüfungskommission mit dem Vorsitzenden der Prüfungskommission und Lehrlingswart Joachim Ruser, Obermeister Horst Wardin, Berufsschullehrerin Carmen Seibt-Gruchot sowie Altgeselle Karl-Heinz Bähre in diesem Jahr sehr zufrieden.

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Acht der zehn zur Gesellenprüfung angetretenen Lehrlinge haben ihr Ziel erreicht. Die bundeseinheitlich geregelte Prüfung im Maler- und Lackiererhandwerk verlangt im theoretischen Teil Kenntnisse über Instandsetzung, Oberflächentechnik, Gestaltung, fachbezogene Mathematik, Wirtschaft und Politik. Im praktischen Teil der Prüfung bearbeiten die Lehrlinge in der überbetrieblichen Ausbildungsstätte in Rendsburg eine Zimmerecke mit Tapezier- und Lackierarbeiten und einer freien Gestaltungstechnik. Ihren Gesellenbrief in der Tasche haben: Fabio Renk (Firma Mass, Groß Wittensee), Janina Cohrt (Firma Klinck, Eckernförde), Pascal Lazina (Firma Lazina, Eckernförde), Christoph Wilde (Ausbildungsverbund aves, Eckernförde), Claudia Klink (Firma Klinck, Eckernförde), Philipp Ruser (Firma Ruser, Schinkel), Patrick Röschmann (Firma Haß, Waabs), Patrick Ziemann (Firma Rasch, Damendorf).

Als Beste schnitten Claudia Klinck und Pascal Lazina mit einer Zwei im theoretischen Teil und einer Eins im praktischen Teil ab. "Unsere Prüfer sagten uns, dass es schwer ist, eine Eins im praktischen Teil zu bekommen", sagten die beiden. Umso größer sei die Freude über die Note.

Pascal Lazina und Claudia Klinck haben beide erst eine andere Ausbildung abgeschlossen, ehe sie sich entschlossen, eine Umschulung zu beginnen. "Ich habe in meinem alten Beruf keine Aufstiegsmöglichkeiten gesehen", sagte Claudia Klinck, die wie Pascal Lazina die Ausbildung von drei auf zwei Jahre verkürzte. Klinck lag 0,25 Punkte vor Lazina und darf somit im September als Innungsbeste beim Landeswettbewerb antreten.

"Frauen sind in Handwerksberufen auf dem Vormarsch", betonte Obermeister Horst Wardin. Mit einem Anteil von etwa 27 Prozent habe die Anzahl der Frauen unter den 160 000 neuen Lehrlingen laut Zentralverband des Deutschen Handwerks ein Rekordhoch erreicht. Auch der Frauenanteil bei den Meisterprüfungen stieg auf etwa 20 Prozent.

Er dankte den Ausbildungsbetrieben für ihre Bereitschaft, Lehrlinge auszubilden und gratulierte den frisch gebackenen Gesellen. "Sie stehen von nun an selbst in der Verantwortung, Ihre Zukunft zu planen", gab er ihnen mit auf den Weg. "Freuen Sie sich heute über ihren Erfolg. Doch Ihre gute Ausgangssituation werden Sie nur erhalten, wenn Sie sich stetig fortbilden." Dann müssten sie auch die Konkurrenz aus dem Süden und Osten Europas mit weit niedrigeren Lohnkosten nicht fürchten. "Unverwechselbar und unentbehrlich wird man mit überlegener Technik, größter Präzision und Spitzenservice."

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erstellt am 07.Aug.2012 | 03:59 Uhr

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