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Eckernförder Zeitung

06. Dezember 2016 | 09:21 Uhr

Einmalig in Deutschland : Abtauchen ohne nass zu werden – Livebilder unter Wasser

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Das Ostsee Info-Center möchte eine Unterwasserkameras am Seesteg installieren. Die Webcam unter Wasser soll Livebilder liefern. Das Projekt soll 15000 Euro kosten und ist nicht nicht finanziert.

Eckernförde | Die Anschaffungskosten sind mit 15  000 Euro überschaubar, die Außenwirkung und der Werbeeffekt für Eckernförde vermutlich um ein Vielfaches höher: das Ostsee Info-Center (OIC) möchte gerne mit der bundesweit ersten Unterwasserkamera in Deutschland den Markt der Live-Webcams beleben. Die 360-Grad-Kamera soll Bewegtbilder in Echtzeit und hoher Qualität liefern und sich deutlich von den „grottenschlechten“ Unterwasserfotos in Scharbeutz abheben, sagte OIC-Techniker und Taucher Marco Knaup. Die Kamera soll im Außenhafen am Übergang vom See- zum Schwimmsteg in vier bis fünf Metern Tiefe installiert werden und das Geschehen unter Wasser 1:1 abbilden. „Wie soll ich einen Seehasen beschreiben oder erklären, wie ein Taucher durch die Mole schwimmt?“, fragte er am Dienstagabend bei der Projektvorstellung im städtischen Umweltausschuss. „Es ist viel toller, so etwas live zu sehen.“ Die Aufnahmen sollen direkt ins Internet gestellt werden und auch im OIC live zu sehen sein.

Dafür brauchen Knaup und seine Unterstützer 15  000 Euro. Kamera, Installationsarbeiten, Kabel – all das kostet. Eine Anfrage bei der Aktiv Region „Hügelland am Ostseestrand“ auf Förderung läuft, weitere Adressen zur Förderung des Projekts sind die Elisabeth-Eifert- und die Clara-Samariter-Stiftung und wohl auch die Bingo-Lotterie, so Knaup. Auch die Stadtwerke Eckernförde wurden gebeten, entsprechende Vorrichtungen für die Stromversorgung vorzuhalten. Ansonsten werde viel ehrenamtliche Arbeit vom Verlegen der Kabel bis zum Putzen der Kamera eingebracht.

„Für die Stadt ist das bestimmt spannend“, sagte Knaup, der sich eine entsprechende Unterstützung für dieses Projekt wünscht. Die ersten spontanen Reaktionen der Ausschussmitglieder dürften ihn in seiner Hoffnung bestärkt haben.

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erstellt am 24.Nov.2016 | 06:17 Uhr

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