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Eckernförder Zeitung

11. Dezember 2016 | 01:17 Uhr

Einweihung : 2000 Arbeitsstunden für ein neues Zuhause

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Landjugend Osdorf und Umgebung weiht nach gut einem Jahr mit vielen Gästen neue Räume in Noer ein.

Noer | Was lange währt, wird endlich gut! Nachdem die Landjugend Osdorf und Umgebung ihre alten Räumlichkeiten in Borghorst verloren hatte und in einen von Anfang an als Provisorium gedachten Raum in Krusendorf umzog, konnte am Sonntag die Einweihung des endgültigen neuen Zuhauses in Noer gefeiert werden. Dort hatten die rund 40 Mitglieder einen ehemaligen Jungviehstall, erbaut 1870, innerhalb eines Jahres komplett umgebaut, den ihnen Karsten Winder, selbst Mitglied der Landjugend, für zunächst zehn Jahre vermietet hat – mit der Option auf Verlängerung (wir berichteten).

Eigentlich war die Einweihungsfeier für Ende Juni geplant, sie verzögerte sich aber bis in den Oktober, wie Sebastian Brien, einer der beiden Vorsitzenden, erklärte. Vorstandskollegin Marie Radmer ergänzte: „Wir wollten die Einweihung erst feiern, wenn wirklich alles fertig ist“. Verständlich. Denn was die Landjugend dort geschaffen hat, kann sich sehen lassen. Neben dem großen Gruppenraum mit Tresen, Sitzgelegenheiten, fest installiertem Beamer mit dazugehöriger Leinwand, gibt es eine Küche samt Abstellraum, einen Lagerraum und Sanitärräume. Und, ganz wichtig, im Gruppenraum hat auch der Ofen „Bullerjan“ einen Platz gefunden, der schon im alten Raum vorhanden war und der nicht nur am Sonntag, sondern auch während der Bauarbeiten wohlige Wärme spendete.

Ein Jahr mit insgesamt 2000 Arbeitsstunden liegt hinter den Mitgliedern der Landjugend; das Investitionsvolumen belief sich auf rund 25  000 Euro. Eine Summe, die ohne Unterstützung wohl nicht hätte aufgebracht werden können. Und so dankte man den Gemeinden Noer und Osdorf, die finanziell zum Erfolg beitrugen, ebenso wie zahlreichen Unternehmen aus der Umgebung, örtlichen Parteien, der Kirchengemeinde, mehreren Sportvereinen, der Stiftung der Förde Sparkasse und etlichen weiteren Spendern, darunter auch viele Privatpersonen, die mit Geld- oder Materialspenden und zum Teil mit Arbeitsleistungen zum Umbau beigetragen hatten. Sie waren alle eingeladen.

Noers Bürgermeisterin Sabine Mues sagte in ihrem Grußwort, dass sie „tief beeindruckt sei, über das, was hier entstanden ist“. Und weiter: „Es ist etwas, das mit Schweiß und Anstrengung entstanden ist und das ihr lange wertschätzen werdet“. Die Gemeinde habe die Räume finanziell gefördert, weil „wir in euch die Zukunft sehen“. Osdorfs Bürgermeister Joachim Iwers schloss sich an und bezeichnete die neuen Räume, angesichts der vielen Gespräche zwischen der Landjugend und der Gemeinde hinsichtlich einer neuen Unterkunft als „die beste Lösungsvariante schlechthin“. Und in dieser „besten Lösungsvariante“ feierte die Landjugend mit insgesamt rund 70 Leuten ihr neues Zuhause, auf das sie durchaus stolz sein können.

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erstellt am 11.Okt.2016 | 06:01 Uhr

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