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Eckernförder Zeitung

29. August 2016 | 21:51 Uhr

Karate : 200 Nachwuchstalente auf den Matten aktiv

vom
Aus der Redaktion der Eckernförder Zeitung

Der Eckernförder Karateverein Fuji-Yama richtete erfolgreich seinen 16. Sprotten-Wettkampf für Jugendliche aus. Am Ende gab es auch den Sieg im Medaillenspiegel.

Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. So machte es Familie Knörnschild aus Bayern. Ihre Tochter Julia, deutsche Vize-Meisterin im Karate, sammelte nach acht Wochen Verletzungspause beim Sprottenwettkampf vom Karateverein Fuji-Yama Eckernförde Wettkampfpraxis. Zusammen mit Mutter Elke und Vater Marko machen die Süddeutschen Urlaub in Eckernförde. „Der Sprottenwettkampf war vom Verband ausgeschrieben. Das passte für uns perfekt“, erklärt Marko Knörnschild, der seine Tochter erfolgreich bei ihrem Comeback nach auskurierter Kniescheibenverletzung betreute. „Das Turnier ist perfekt organisiert und die Kampfrichter leisten alle sehr gute Arbeit“, verteilt Marko Knörnschild ein Lob.

Doch nicht nur aus Bayern kamen die Karate-Talente, die sich im Kata- und Kumitee-Wettbewerb in der Halle III des Schulzentrums maßen, angereist. Der größte Teil kam aus Norddeutschland. „Es haben von 203 Meldungen nur drei abgesagt. Das ist schon ein schönes Teilnehmerfeld“, sagt Fuji-Yamas Sportwart Andreas Frahm.

Besonders im Kata-Wettbewerb hatten auch die Lokalmatadoren am Vormittag aufgetrumpft, sodass für die Organisatoren auch das sportliche Fazit positiv ausfiel. Einen richtigen Lauf hat derzeit auch Kilian Schumacher. Der frisch gebackene Landesmeister zeigte auch im Kumitee gegen die Konkurrenz aus Neumünster und Meißen, dass er derzeit schwer zu besiegen ist. Dabei fieberte Kilians älterer Bruder Bennet neben der Matte mit und gab – auch wenn er es ja eigentlich nicht durfte – den ein oder anderen Tipp. Nach zwei soliden Kämpfen setzte sich Kilian als Sieger der Gruppe durch. „Er ist zur Zeit wirklich gut drauf“, lobt der noch verletzte Bruder Bennet.

Bei einem Karate-Turnier in Schleswig-Holstein dürfen sie nicht fehlen – die Kämpfer aus der Talentschmiede des SSV Nübbel. Beim Sprottenwettkampf war mit Felix Behrendt auch das Aushängeschild des SSV als Trainer und Betreuer vor Ort. Der Vize-Europameister sah viele starke Auftritte der Nübbeler, doch in der Alters- und Gewichtsklasse, in der Julia Knörnschild an den Start ging, gab es nichts zu holen. Die Starterin mit der weitestens Anreise holte Gold und Silber. Immerhin noch Bronze sicherte sich Nübbels Jenna Krüger.

„Wir sind mit der gesamten Veranstaltung sehr zufrieden“, sagt Fuji-Yama-Pressewart und Kampfrichter Karsten Schumacher, der sich natürlich besonders darüber freute, dass die Eckernförder beim eigenen Turnier in der Medaillienwertungen ganz vorne lagen.

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erstellt am 11.Jun.2014 | 06:00 Uhr

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