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Lokales

07. Dezember 2016 | 13:38 Uhr

Bleekerstift in Uetersen : Die Gespräche gehen weiter

vom
Aus der Redaktion der Uetersener Nachrichten

Wohin mit der Rettungswache?

uetersen | Die Verhandlungen zwischen dem interessierten Investor, der MTP Projektgesellschaft, und den RegioKliniken um den Ver- beziehungsweise Ankauf des Grundstücks an der Bleekerstraße gehen weiter. Nachdem der Kreistag die Idee, das Objekt als Sammelunterkunft für Flüchtlinge zu nutzen, fallen gelassen hat, fanden jetzt erneut Gespräche statt. Inhaltlich wolle man sich aber nicht äußern, so Maik Timm, Vertreter der MTP. Man habe sich darauf verständigt, Stillschweigen zu üben, weil es sich um ein schwebendes Verfahren handele. Sobald es etwas zu berichten gebe, werde man informieren. Ähnlich äußerte sich Sebastian Kimstädt von den RegioKliniken.

Zu berichten gibt es allerdings schon jetzt so einiges. Zum Beispiel, dass es weiterhin gilt, einen neuen Standort für die Rettungswache zu finden. Uetersen möchte diese nicht auch noch verlieren, nachdem schon das Krankenhaus nicht gehalten werden konnte. Derzeit befindet sich die Rettungswache auf dem Gelände der RegioKliniken an der Bleekerstraße, stellt also für die zukünftige Entwicklung des Grundstückes, für das von der Politik bereits ein Aufstellungsbeschluss gefasst wurde, eine Belastung dar. Doch wohin mit der Wache, für die es bereits eine Planzeichung mit genauen Größenvorstellungen gibt? Fünf Stellplätze (inklusive eines Waschplatzes) soll es geben. Ein Baukörper mit den Kantenlängen 20 mal 30 Meter wird somit verlangt. Dieser Quarder kann an der Straße „Am Seeth“ nicht verwirklicht werden. Bislang galt die Feuerwache als möglicher Standort für den Neubau. Synergieeffekte wurden dabei ins Gespräch gebracht. Angedacht wurde die dreieckige Wiese neben der Wache − zu klein.

Ein weiteres Grundstück für den Neubau der Rettungswache befindet sich rückseitig des Autohauses am Tornescher Weg, also in direkter Nachbarschaft der Diakonie, die dort ebenfalls baut. Doch die Überlegungen berühren auch die Altstadt. Und zwar ein Grundstück hinter dem Polizeigebäude an der Marktstraße. Das Problem dabei: Es gibt, anders als am Tornescher Weg, noch keinen Bebauungsplan. Etwa ein Jahr lang würde es dauern, das notwendige Verfahren durchzuziehen. Erst dann könnte ein Bauantrag gestellt werden.

Zeit ist jedoch Geld, auch für den Investor, der an der Bleekerstraße Wohngebäude errichten möchte. Einigt sich dieser mit den Kliniken, könnte alles ganz schnell gehen. Die Stadt ist gegenwärtig dabei, einen Bebauungsplan für das Gebiet Bleekerstraße aufzustellen. Bei dem Poker um das Grundstück könnte natürlich auch ein Dritter zum Zuge kommen, soll es sich nach Angaben des Verkäufers doch um ein „interessantes“ Grundstück handeln.

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erstellt am 05.Aug.2016 | 12:30 Uhr

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