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Barmstedter Zeitung

02. Dezember 2016 | 19:17 Uhr

Mit interaktiver Grafik : Weniger Straftaten im Amt Rantzau

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Barmstedter Polizei registrierte 2015 insgesamt 15 Prozent weniger Fälle. Bei vielen Taten handelt es sich um Diebstähle.

Barmstedt | Die Barmstedter Polizei hat im vergangenen Jahr weniger Straftaten im Amtsbezirk Rantzau registriert als im Jahr zuvor. Waren es 2014 noch 262 Fälle, die die Beamten bearbeiteten, seien es in 2015 nur 221 Fälle gewesen, berichteten Stationsleiter Peter Kroll und sein Stellvertreter Manfred Schildt. Das entspreche einem Rückgang um 15,65 Prozent. Die durchschnittliche Aufklärungsquote liegt bei etwas mehr als 46 Prozent und befindet sich damit auf dem Niveau der kreisweiten Aufklärungsquote von 46,4 Prozent. Für die Statistik stellten Kroll und Schildt die Daten der Dörfer im Amtsbezirk Rantzau zusammen, für die die Polizeistation Barmstedt zuständig ist. Aus diesem Grund fehlt Bilsen in der Statistik, da die Polizei in Quickborn für die Gemeinde zuständig ist.

Bei vielen Delikten handelt es sich laut Statistik um Diebstähle aller Art. In sechs Gemeinden ist die Zahl der Straftaten im Vergleich zu 2014 gesunken. Nur in Bokholt-Hanredder (+10), Groß Offenseth-Aspern (+1) und Langeln (+13) registrierte die Polizei in 2015 mehr  Straftaten als  im Vorjahr.

Große Auffälligkeiten gebe es in keiner der Gemeinden, so Schildt. In Bevern habe die Polizei unter anderem eine gefährliche Körperverletzung, einen Wohnungseinbruch und einen Einbruch in ein Auto registriert. In Bokholt-Hanredder zählten die Beamten drei Tageswohnungseinbrüche sowie fünf andere Einbrüche in Wohnungen. Diese fünf hatten laut Schildt nicht tagsüber stattgefunden und würden anders gezählt. Zudem verzeichneten die Ermittler drei Autoaufbrüche.

In Bullenkuhlen registrierte die Barmstedter Polizei in 2015 nur drei Straftaten. In Ellerhoop sank die Zahl der Taten von 67 auf 40. Darunter waren laut Schildt drei Tageswohnungseinbrüche, drei weitere Wohnungseinbrüche sowie drei Kfz-Einbrüche. In Groß Offenseth-Aspern blieb die Zahl der Straftaten nahezu unverändert, so Schildt weiter.

 

In Heede registrierte die Polizei insgesamt sechs Einbrüche, zweimal davon  am Tag in eine Wohnung. Ein weiteres Mal wurde nachts  in eine Wohnung eingebrochen. Bei den anderen Straftaten handelt es sich laut Polizei wahrscheinlich um Einbrüche in Firmen. In Hemdingen registrierten die Beamten unter anderem sieben Einbrüche in Wohnungen, fünf sonstige Einbrüche, zwei gefährliche Körperverletzungen und drei normale Körperverletzungen.

„In Langeln haben wir einen Anstieg der Straftaten entgegen der sonstigen Tendenz festgestellt“, so Schildt weiter. Unter anderem mussten die Beamten drei Fälle von Körperverletzung bearbeiten. Hinzu kommen ein Tageswohnungseinbruch, ein weiterer Wohnungseinbruch, vier Einbrüche in Autos und drei Diebstähle aus Autos. In Lutzhorn ermittelte die  Polizei unter anderem wegen des Anbaus von Betäubungsmitteln. Zudem zählten die Beamten zwei Wohnungseinbrüche.

Auch für Bilsen, das zur Polizeistation Quickborn gehört, hat die Barmstedter Polizei eine Auswertung vorgenommen. So zählten die Ermittler dort in 2015 85 Straftaten. Allein 39 Mal handelte es sich dabei aber um Ladendiebstahl – vermutlich bei einem örtlichen Großhändler.

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erstellt am 29.Apr.2016 | 12:15 Uhr

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