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Barmstedter Zeitung

10. Dezember 2016 | 11:57 Uhr

Wassergebühren sollen stabil bleiben

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Empfehlung Ein Euro pro Kubikmeter: Kosten beim WVZV Rantzau sollen vorerst unverändert bleiben / Anpassung ab 2018 möglich

Die Wassergebühren des Wasserverteilungszweckverbands (WVZV) Rantzau für Kunden sollen weiter unverändert bleiben. Dafür hat sich der Vorstand des Verbands auf seiner jüngsten Sitzung ausgesprochen. Die Gebühr soll für das Haushaltsjahr 2017 weiterhin einen Euro pro Kubikmeter Wasser betragen. Eine endgültige Entscheidung wird während der nächsten Verbandsversammlung fallen, die für Donnerstag, 17. November, geplant ist.

Die Entscheidung für eine unveränderte Höhe der Gebühren erfolgte in Anlehnung an einen Beschluss der Verbandsversammlung vom November 2014. Damals hatten die Mitglieder entschieden, die Benutzungsgebühr ab 2015 auf einen Euro pro Kubikmeter zu erhöhen und den Betrag über die anschließenden drei Jahre zu halten. Wie es mit den Gebühren weitergeht, soll im nächsten Jahr entschieden werden.

Zu beobachten sei die haushaltsmäßige Entwicklung, hieß es seitens des Vorstands. Über eine Aktualisierung der Gebührenkalkulation im Herbst 2017 soll ermittelt werden, ob und in welchem Umfang eine Anpassung des Gebührensatzes zur Vermeidung von Fehlbeträgen und zum Ausgleich des möglichen, im Vorjahr entstandenen Fehlbetrags erforderlich ist. Der WVZV Rantzau hat derzeit acht Mitgliedsgemeinden: Alveslohe (Kreis Segeberg), Bevern, Bilsen, Bullenkuhlen, Heede, Hemdingen, Langeln und Seeth-Ekholt.

Auf der Tagesordnung der Sitzung des Vorstands standen auch der Jahresabschlussbericht für 2015 sowie die weiteren Eckpunkte des Haushalts für 2017. Aufgrund der 2015 erfolgten Anpassung der Benutzungsgebühren konnte erstmals ein Jahresüberschuss erzielt werden, mit dem jedoch die Fehlbeträge der Vorjahre nicht ausgeglichen werden können. Der Verbandsvorstand empfiehlt der Versammlung, den Jahresabschluss 2015 wie vorgelegt zu beschließen. Des Weiteren wird der Verbandsversammlung nahe gelegt, den Jahresüberschuss 2015 in Höhe von etwa 2161 Euro der Ergebnisrücklage zuzuführen.

Die im Entwurf vorliegende Haushaltssatzung für 2017 soll laut Empfehlung des Vorstands so von der Versammlung abgesegnet werden. Das Haushaltsvolumen beträgt im Ergebnisplan bei den Erträgen 598  000 Euro und bei den Aufwendungen 607  000 Euro. Auf die Erhebung einer Verbandsumlage wird verzichtet. Nach dem Entwurf ist unter Beibehaltung des derzeitigen Gebührensatzes ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 9000 Euro zu erwarten. Damit können die Fehlbeträge aus den Vorjahren nicht ausgeglichen werden. Ein tatsächlich entstehender Fehlbetrag soll voraussichtlich durch eine Anpassung der Gebühren ab 2018 ausgeglichen werden.


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