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Barmstedter Zeitung

08. Dezember 2016 | 08:59 Uhr

Barmstedt : Viele kreative Ideen aus aller Welt

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Multikultureller Markt: Schüler des Barmstedter Gymnasiums präsentieren für drei Stunden ländertypische Spezialitäten.

Barmstedt | Der multikulturelle Markt mit Spezialitäten aus aller Welt in der Eingangshalle des Gymnasiums hat viele Besucher angelockt. Die Klassen hatten Stände aufgebaut und verkauften landestypische Kost oder Basteleien. Verschiedene Länder waren vertreten.

„Die Klassen haben in Zusammenarbeit mit den Lehrern und auch Eltern viele tolle Dinge vorbereitet“, sagte Finja Lorenz (16), die unter der Mitarbeit des Kulturausschusses der Schüler das multikulturelle Treiben organisiert hatte. „Der Erlös fließt in die Klassenkassen und einem guten Zweck zu“, sagte sie. Die Schüler hatten die Stände mit den Flaggen der einzelnen Länder dekoriert. Lukas, Jonas, Sven und Nikolas aus der 5a vertraten Norwegen und hatten Fackeln aus verzierten Blechdosen sowie Weihnachtshäuser mit Teelichtern gebastelt. Gebacken hatten sie süße Elche aus Keksteig, die im schneeigen Puderzucker steckten. Am Stand von Frankreich verkauften Marid und Jolien (beide 11) Kuchen. „Den haben wir selbst gebacken“, sagten sie. Jana (11) hatte Croissants aus Blätterteig geformt und sie mit Schokolade und Nüssen überzogen.

Die Brasilianer mixten Cocktails wie „Ipanema“ und „Sweet Kiss“. Zudem verkauften sie schokolierte Früchte und selbst gefertigte Armbänder. Anne Wulff aus Heede erwarb bei der 5c am Stand der Niederlande kleine dekorative Teile aus Holz. „Meine Enkelin Luisa macht hier mit“, sagte sie. Die Kinder hatten auf kleine Geschenkideen fröhliche Weihnachten in holländischer Sprache geschrieben: „Vrolijk Kerstfeest“. Den mexikanischen Stand erkannte jeder an den riesigen Sombreros, die die Schüler der 6b trugen. Sie bereitete frische Wraps zu, die wahlweise mit Mais, Paprika, gebratenem Hack oder Tomaten belegt werden konnten. Am chinesischen Stand der 8c frittierte Alena (13) mit Gemüse und Fleisch gefüllte Frühlingsrollen. 40 Stück hatte sie gerollt. Die Klasse hatte die chinesische Mauer aus Geschenkkartons gebaut, die auch erworben werden konnten. Besucher, die sich am Island-Stand vorbeischoben, schmunzelten, wenn sie die von den Schülern aufgeschriebenen Besonderheiten der Isländer lasen wie „Isländer essen gerne Schafsköpfe und vergammelten Fisch“.

Olli Tzschaschel wählte am türkischen und kroatischen Stand der Klasse 6d, in der sein Sohn Mats ist, Pita, Slanzebrot und Quark mit Knoblauch aus. „Mal sehen, wie das schmeckt“, ließ er sich überraschen. Eine Mutter kaufte am Italien-Stand Bolognese im Glas. Bei den Schweizern gab es Quiche und Mini-Gugelhupf. Begeistert waren die Besucher von der bunten Vielfalt und den kreativen Ideen der Schüler.

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