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Barmstedter Zeitung

25. Mai 2016 | 01:25 Uhr

Frauenleiche entdeckt : Vermisste 77-Jährige aus Westerhorn gefunden

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Auf einem Feld am Knöller Damm in Osterhorn ist eine Frauenleiche gefunden worden. Die Polizei vermutet, dass es sich um die seit November 2015 vermisste Frau aus einem Altenheim in Westerhorn handelt.

Westerhorn | Die seit Anfang November vermisste Frau aus Westerhorn ist tot. Das bestätigte Polizeisprecher Nico Möller auf Anfrage. Ein Landwirt habe die Leiche der vermissten 77-Jährigen nördlich von Osterhorn gefunden, berichtete er. Die Seniorin war Anfang November aus einem Altenheim in Westerhorn verschwunden. Anschließend hatte ein Großaufgebot von Polizei und Feuerwehr mehrere Tage lang den Amtsbezirk Hörnerkirchen  abgesucht. Dabei war die Frau aber nicht gefunden worden.

Ein Landwirt habe die 77-Jährige gestern entdeckt, als er auf seinem Feld am Knöller Damm Gülle aufbringen wollte, teilte Möller weiter mit. Im Tagesverlauf konnte die Polizei die Identität der Toten ermitteln. „Man hat festgestellt, dass es sich um die seit mehr als drei Monaten vermisste Frau handelt“, sagte Möller.

Hunderte Einsatzkräfte hatten ab dem 5. November tagelang nach der Seniorin gesucht. Die demenzkranke Frau sei wahrscheinlich barfuß unterwegs gewesen, hatte die Polizei damals mitgeteilt. Die Retter durchkämmten das Gelände rund um Westerhorn unter anderem mit einer Rettungshundestaffel. Auch ein Hubschrauber der Polizei aus Hamburg war angefordert worden, um mit seiner Wärmebildkamera die Felder und Wiesen aus der Luft abzusuchen. Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Bokel, Westerhorn und Brande-Hörnerkirchen/Osterhorn fuhren mit ihren Fahrzeugen und Fahrrädern Wege im Moor ab.

Einen Tag später waren wieder der Hubschrauber und eine Rettungshundestaffel im Einsatz. Zudem schickte die Feuerwehr  die technische Einsatzleitung und Teile der Feuerwehrbereitschaft des Kreises Pinneberg in den Amtsbezirk, um die örtlichen Kräfte bei der Suche zu unterstützen. Später waren auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Groß Offenseth-Aspern und Lutzhorn hinzugezogen worden, um die Gegend südlich von Brande-Hörnerkirchen und Teile des Staatsforst abzusuchen. Bis zu 200 Einsatzkräfte waren insgesamt beteiligt.

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erstellt am 16.Feb.2016 | 16:01 Uhr

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