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Barmstedter Zeitung

09. Dezember 2016 | 16:41 Uhr

Vermisst im verrauchten Pferdestall

vom
Aus der Redaktion des Pinneberger Tageblatts

ÜBung Zwei Feuerwehren proben in Bullenkuhlen

Zu einer gemeinsamen Übung sind die Feuerwehren Bullenkuhlen und Bevern ausgerückt. Schwerpunkt der Übung war der Einsatz der neuen Funktechnik. Die Sirenen schrillten um 19.15 Uhr. Einsatzort war die Adresse Allee 3, ein Gelände im Außenbereich von Bullenkuhlen mit mehreren Wohnhäusern und Pferdeställen.

Als das Staffellöschfahrzeug 10/6 aus Bullenkuhlen und das Löschgruppenfahrzeug 8/6 aus Bevern eintrafen, kam den Feuerwehrleuten eine aufgeregte Person entgegen, die von einer vermissten Person im verrauchten Pferdestall berichtete. Die Person war Lara Junk, die Tochter der auf dem Gelände lebenden Familie Junk.


Mit schwerem Atemschutz im Einsatz


Die Feuerwehrleute mussten die Frau beschwichtigen, eine Wasserversorgung aufbauen und mit schwerem Atemgerät die vermisste Person aus dem Pferdestall retten. Für die Wasserversorgung hatte die Wehr von der Einfahrt der 200 Meter langen Allee, wo der Hydrant steht, Schläuche bis zum Gelände zu legen, um dann einen Schwelbrand zu löschen. Die vermisste Person im Stall aufzuspüren, erwies sich aufgrund der verschiedenen Boxen und dem Bodenbereich, der nur über eine Holzleiter zu erreichen war, als schwierig. Zumal die Räume stark verqualmt waren.

Die beiden Atemschutzträger forderten Verstärkung an, und gemeinsam gelang es ihnen, die von einem Sack verdeckte Puppe aus dem Stroh zu ziehen. Bürgermeister Willi Hachmann schaute sich die Übung an. Bullenkuhlens Wehrführer Ulf Glismann als Einsatzleiter und Beverns Wehrführer Stefan Timm zogen eine positive Bilanz. „Die Kommunikation mit der neuen Funktechnik hat gut funktioniert“, sagten sie. „Wir haben möglichst viele Kameraden mit Funkgeräten ausgerüstet, damit sie in einer realen Situation üben können“, so Glismann.

Mit dieser Generalprobe sei er zufrieden. Die Wehren waren zuvor bereits an der neuen Funktechnik ausgebildet worden. „Auch die Zusammenarbeit unserer beiden Wehren klappt sehr gut“, so Timm. Die Familie Junk lud die Kameraden anschließend zu Grillwurst und Getränken ein.

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erstellt am 14.Okt.2016 | 13:04 Uhr

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