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Barmstedter Zeitung

09. Dezember 2016 | 16:37 Uhr

Barmstedter Speeldeel : Trubel in der Weihnachtswerkstatt

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Die Jugendgruppe der Barmstedter Speeldeel spielt mit 18 Darstellern. Zunächst gab es mehr Bewerber als Rollen.

Barmstedt |  Mit dem Stück „In der Weihnachtswerkstatt“ von Florian Fleitmann hat die Jugendgruppe der Barmstedter Speeldeel am Wochenende in der Grund- und Gemeinschaftsschule ihr Publikum begeistert. Nicht nur die kleinen Zuschauer, sondern auch die Erwachsenen waren von der Darbietung der 12 bis 16-Jährigen sehr angetan. „Na toll, alle Zwerge sind krank. Sollten die Geschenke nicht fertig werden, dann werden Millionen Kinder traurig sein“, rief der Oberzwerg, gespielt von Finja Wienert, verzweifelt. Turbulent ging es zu, nachdem nicht nur die Engel aushalfen, sondern auch der Osterhase plötzlich auftauchte.

18 Rollen galt es zu besetzen – für Organisatorin Martina Ladiges kein Problem. „Wir haben noch nie ein Kind weggeschickt, das spielen will. Kurzerhand haben wir das Drehbuch erweitert und zusätzliche Rollen ausgedacht“, erzählte sie. Auch die Jugendlichen brachten ihre Ideen mit ein. „Bei unserer Aufführung im letzten Jahr hatte ich gesagt, dass ich beim nächsten Stück der Osterhase sein möchte“, sagte Kimberly Bornholdt. „Die Kinder haben so viel Fantasie“, schmunzelte Ladiges.

„Es ist schön, wenn Kinder etwas für Kinder vortragen. Wir haben es genossen“, sagte Monika Kamphausen, die die Aufführung mit ihrem Enkelkind besucht hatte. „Es ist schwer, wenn das Publikum lacht, dass man nicht selbst auch lachen muss“, sagte Chiara Joyse Ratz, die in die Rolle der General Maus geschlüpft war. „Ich finde, unsere Kostüme sind so hübsch geworden“, schwärmte Marie Sophie Twisselmann, die die Sternschnuppe spielte.

Inge Boehnke hatte nicht nur die Kostüme entworfen, sondern führte zusammen mit Sophie Schmidt und Hilke Bornholdt  auch Regie. Bei einem Weihnachtsstück durfte natürlich der Weihnachtsmann nicht fehlen. Eigens für diese Rolle hatte sich Bruno Schott seinen Bart drei Monate wachsen lassen. Nach der Aufführung gaben die kleinen Zuschauer ihre Wunschzettel direkt beim Weihnachtsmann ab.

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erstellt am 21.Nov.2016 | 16:00 Uhr

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