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Barmstedter Zeitung

03. Dezember 2016 | 07:43 Uhr

Trecker Treck: Kräftemessen in Lutzhorn

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Nach zwölfmonatiger „Abstinenz“ war es am Sonnabend wieder so weit: In Lutzhorn wurden die Tore aufgestoßen für ein spektakuläres Ereignis: den Trecker-Treck. Einen Tag lang stand die Gemeinde im Zeichen der „Norddeutschen Olympiade“, die bei verhältnismäßig gutem Wetter stattfand. Das war insofern wichtig, als eine vom Regen aufgeweichte Piste – wie in den Vorjahren bereits häufiger geschehen – zu einer Schlammschlacht geführt und sich negativ auf die Zuschauerzahlen ausgewirkt hätte. So aber fanden sich auf dem weiträumigen Gelände An der Reihe 3 etwa 1000 Besucher ein, um das spannende Geschehen zu verfolgen.

Der Start zum Kräftemessen erfolgte am frühen Morgen mit der 2,5-Tonnen-Farmer-Klasse. Dann ging es Schlag auf Schlag weiter. Ein Trecker nach dem anderen tuckerte geräuschvoll auf die Rennstrecke, um dort die „Probe aufs Exempel“ abzulegen. Das ehrgeizige Ziel eines jeden Piloten hieß, einen „Full Pull“ zu erreichen, sprich: eine Distanz von 80 Metern zurückzulegen – nicht einfach in Anbetracht eines angehängten, kontinuierlich schwerer werdenden Bremswagens. Die richtige Verteilung der Gewichte am Schlepper, der Zustand der Bahn, der Bereifung und selbstverständlich das Geschick des Fahrers waren ausschlaggebend für ein erfolgreiches Abschneiden.

Insgesamt nahmen fast 200 Trecker in den Gewichtsklassen von 2,5 bis 14 Tonnen teil. Bereits zum zweiten Mal mischten auch Frauen mit: in der 6-Tonnen-Gewichtsklasse. Eine der Fahrerinnen war Ayleen Pingel (20) aus Lutzhorn, die im Vorjahr in ihrer Gewichtsklasse gesiegt hatte. „Diesmal rechne ich mir aber weniger Chancen aus, weil das Teilnehmerfeld größer ist“, räumte sie ein. Als Motivation, als Frau in den Wettkampf einzusteigen, erklärte sie, dass es ihr Spaß mache und „man es den Männern mal zeigen muss“.

Stefan Schumacher (28) aus Lutzhorn kämpft seit zehn Jahren beim Trecker-Treck mit. Ihm bereiten der originelle Wettkampf „und das Schrauben“ Freude, sagte er im Gespräch mit dieser Zeitung. Da stand schon fest, dass er bei den 2,5-Tonnern gesiegt hatte. Am Ende des langen Tags nahmen die drei Besten jeder Disziplin ihre Pokale entgegen. Auch die Viertplatzierten gingen nicht leer aus: Sie erhielten Sachpreise.

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