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Barmstedter Zeitung

04. Dezember 2016 | 07:14 Uhr

Mit Bildergalerie : Tolle Rocker-Party in Langeln

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Etwa 1000 begeisterte Musik-Fans trotzen beim Langeln Open Air dem regnerischen Wetter.

Langeln | Rockige Power rund um die Uhr gab es einmal mehr beim „Langeln Open Air“ (L.  O.  A.) in Langeln am vergangenen Sonnabend zu erleben. Die jüngste Ausgabe des immer beliebter werdenden Festivals zog rund 1000 Fans aus Nah und Fern zum Veranstaltungsgelände am Beekmoor 2, wo auf zwei Bühnen ein Marathon-Programm geboten wurde, das nahezu keine Wünsche offen ließ. Kein Wunder, denn alle angekündigten Bands waren vor Ort und boten jeweils bemerkenswerte Auftritte und Shows, die durchweg begeistern konnten.

Nachdem gegen 13 Uhr der Startschuss fiel und die Gruppe „Circus Blind“ den Musikreigen eröffnete, ging es bis spät in die Nacht Schlag auf Schlag. Bands aus dem In- und Ausland – darunter „Jaya The Cat“, „Sassy Society“, „Soon“, „Claerval“ und Lokalmatadoren wie „Dead Shepherd“, „Nuda Veritas“ und „Unfinished Business“ – rockten, was das Zeug hielt und ließen den zeitweiligen Regen bei den Fans restlos vergessen. Die dänische Band „Supercharger“ lieferte in Langeln sogar ihren einzigen Auftritt in diesem Sommer ab. „Die Jungs haben gerade einen neuen Sänger bekommen, der bei uns das erste Mal mit ihnen gemeinsam auftritt“, berichtete Thorsten Delfs vom L.  O.  A. -Organisations-Team. Und trotz der offensichtlichen Nervosität gelang es dem Debütanten, eine grandiose Feuertaufe hinzulegen. Der Auftritt der skandinavischen Heavy-Rocker, die stilistisch irgendwo zwischen „AC/DC“, „Motörhead“ und „Rose Tattoo“ anzusiedeln sind, war für viele Fans der „Hammer schlichthin“. „Was für eine tolle Band ist das denn?“, fragte sich beispielsweise Rainer Zilke aus Hohenweststedt. Der 28-jährige Schlosser hatte zuvor noch nie etwas von „Supercharger“ gehört und war mehr als begeistert. „Das ist eben das Tolle am L.  O.  A.. Es kommen immer wieder Bands hierher, die qualitativ erste Sahne, aber nicht unbedingt bereits den meisten Fans ein Begriff sind“, betonte sein Begleiter Hans Wehmann (31), ebenfalls aus Hohenwestedt, der schon das vierte Mal beim L.  O.  A. dabei war und natürlich auch im nächsten Jahr wiederkommen will.

Das hat sich auch die Elmshornerin Andrea Wohlgefahrt (50) vorgenommen, die mit ihrem Mann und ein paar Freunden das kleine aber feine Festival in diesem Jahr kennenlernte. „Das ist richtig schön hier. Gute abwechslungsreiche Musik und viele nette Leute“, befand sie und ließ sich ebenfalls durch den teilweise hartnäckigen Sprühregen nicht die Laune verderben. Und seitens des Veranstalters hat es den Regen auch gar nicht gegeben. „Regen? Nee, mit Feuchtigkeit hatten wir eigentlich nur im Vorfeld des Festivals zu kämpfen, da die Wiesen und Zuwege stark aufgeweicht waren und die Lkw nicht so fahren konnten wie geplant. Das hat unseren Arbeitsaufwand erheblich erhöht“, so Delfs, der am Festivaltag deshalb erst nach 6 Uhr in der Frühe ins Bett kam.

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erstellt am 18.Jul.2016 | 12:30 Uhr

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