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Barmstedter Zeitung

07. Dezember 2016 | 23:22 Uhr

Seeth-Ekholt : Tischtennissparte gerettet

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

In der Diskussion um Spielzeiten in der Hainholzer Sporthalle haben Elmshorn und die Umlandgemeinde eine Einigung gefunden.

Seeth-Ekholt | Das Aufatmen ist groß. Mit den Begriffen „Erleichterung und Zufriedenheit“ umschreibt Florian Friesecke die Lage. Der Vorsitzende des Tischtennisvereins aus Seeth-Ekholt ist glücklich, dass „seine“ Mannschaften auch künftig in der Hainholzer Sporthalle im benachbarten Elmshorn spielen und trainieren dürfen. Auch die Seeth-Ekholter Politik um Bürgermeister Michael Rosenthal zeigt sich erfreut über die Entwicklung. „Wir haben mit unserem Anliegen in Elmshorn Gehör gefunden“, sagt er. „Es war wichtig, dass wir noch einmal das Gespräch gesucht haben.“

Noch vor kurzem sah es so aus, als würden Seeth-Ekholts Tischtennisspieler einer ungewissen Zukunft entgegen blicken. Nicht etwa, weil es zu wenig Aktive geben würde, oder weil das sportliche Niveau zu niedrig wäre. Ganz im Gegenteil, der Verein boomt und die Mannschaften der Damen und Herren spielen in den höchsten Ligen Schleswig-Holsteins.

Doch noch im Sommer war völlig unklar, wo die Teams künftig trainieren würden. Seeth-Ekholt selbst besitzt keine Sporthalle, ihre Heimat hatten die Sportler bislang in der Hainholzer Halle. Doch Elmshorn hatte angekündigt, die Hallenvergaben neu zu regeln. Es drohte ein großes Durcheinander, insbesondere, da die Spielpläne schon ausgearbeitet waren.

Im August gab es ein Treffen im Elmshorner Rathaus, an dem Vertreter aus Seeth-Ekholt und der Krückau-Stadt teilnahmen. Schon damals hatte Rosenthal betont, dass man sich „als Elmshorner Verein“ sehe. Nicht zuletzt, „weil auch etliche Sportler aus Elmshorn bei uns Tischtennis spielen“. Nun fand man einen gemeinsamen Nenner. Die Spiel- und Trainingszeiten am Montag und Sonnabend bleiben erhalten, und auch die Hainholzer Halle dient weiterhin als Stammquartier der Seeth-Ekholter Tischtennisspieler. Lediglich am Freitag wurden die Trainingszeiten gekürzt. „Da müssen wir jetzt sehen, wie wir das geregelt kriegen“, erklärt Friesecke.

Insgesamt sei man „zufrieden mit dem Ergebnis“. Und auch Bürgermeister Rosenthal spricht den Elmshorner Entscheidungsträgern ein Kompliment aus: „Schön, dass wir dort auf offene Ohren gestoßen sind.“ Die neuen Hallenzeiten gelten für ein Jahr. „Ende der Herbstferien 2017 müssen wir dann sehen, wie es weitergeht“, so Friesecke, der aber hofft, dass die derzeitige Regelung zur Dauerlösung werden könnte.

Genutzt wird die Hainholzer Sporthalle aktuell von 63 aktiven Tischtennisspielern aus Seeth-Ekholt. Zusammen mit den „Passiven“ zählt der Verein über hundert Mitglieder.

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