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Barmstedter Zeitung

03. Dezember 2016 | 05:34 Uhr

Eine Grundschule gewährt Einblick : Tag der offenen Tür an der der GGS

vom
Aus der Redaktion der Barmstedter Zeitung

Tag der offenen TürEltern künftiger Erstklässler informieren sich über die Angebote der GGS. Auch kurze Wege sind wichtig.

Barmstedt | In welche Schule schicke ich mein Kind? Diese Frage beschäftigt irgendwann alle Eltern. Damit sie sich besser orientieren können, hatte die Barmstedter Grund- und Gemeinschaftsschule (GGS) Eltern mit Kindern, die 2017 eingeschult werden, am Mittwoch zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Zweitklässler begrüßten die Besucher mit lustigen Liedern wie „Alle machen Fehler, keiner ist ein Supermann.“

Grundschulkoordinator Torsten Biermann wies die Besucher darauf hin, dass die Klassenräume der jetzigen Erstklässler zur Besichtigung offen stehen und die Klassenlehrerinnen Fragen beantworten würden. Außerdem seien Lehrer der Förderschule sowie Vertreter von Schulverein, Betreuter Grundschule und Mensa anwesend. Die Klassenzimmer füllten sich schnell. Felix Fuhrmann (5) und Finnegen Krüger (6) setzten sich an einen Tisch und begannen, mit dem bereit gelegten Material zu malen. Für Kerstin und Bernd Fuhrmann ist klar, dass ihr Sohn in die GGS eingeschult wird. „Wir haben hier mit unserer Tochter gute Erfahrungen gemacht“, sagten sie. Ramon Krüger findet es gut, dass sein Sohn einen kurzen Schulweg haben wird, den er auch allein bewältigen kann. Außerdem kenne er etliche Kinder aus seiner Nachbarschaft, die ebenfalls die GGS besuchen werden.

Christiane Münz ist für ihre Tochter Carla (5) ebenfalls der kurze Schulweg wichtig. Zudem gehe ihre Schwester dort zur Schule. „Mir gefällt das Konzept der GGS“, sagte sie. Und nicht nur das. „Es ist gut, dass eine Mensa vorhanden ist, in der Carla Mittag essen kann, wenn für mich die Zeit wegen meiner Arbeit eng wird“, sagte Münz, die auch die Einrichtungen Betreute Grundschule und offene Ganztagsschule sehr hilfreich findet. Kefah Hamwi (5) aus Syrien saß am Tisch und malte einen Kürbis, ihre Eltern sahen ihr zu. „Wir wohnen in der Hamburger Straße, so hat unsere Tochter keinen weiten Schulweg“, sagte ihr Vater Nafez Hamwi.

Die Zweitklässler begrüßten die Besucher mit Gesang.
Die Zweitklässler begrüßten die Besucher mit Gesang. Foto: Pergande
 

Schulleiter Bernd Poepping zog einen Vergleich zum Schulleben damals und heute. „80 Kinder in der Klasse waren keine Seltenheit. Es gab die Fächer Religion, Lesen, Schreiben, Rechnen“, sagte er und weiter: „Es galt das Motto: Wer seine Kinder liebt, der züchtigt sie.“ Heute seien in der Einrichtung nur noch einige Außenmauern alt, innen herrsche modernes Lernen. Die Pädagogik habe sich grundlegend geändert. „Unser Schulmotto lautet ,Hand in Hand’. Das bedeutet, dass soziale Beziehungen Vorrang haben und alle sich wohlfühlen sollen“, sagte Poepping.

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erstellt am 04.Nov.2016 | 12:15 Uhr

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